Eltern als Studienberater

Betreutes Studieren

Während der Nachwuchs noch für das Abitur lernt, machen sich viele Eltern schon mal über Unis schlau. Ist das überfürsorglich oder dem System geschuldet?

„Es sind ja oft die Jungs, die einen gewissen Anschub brauchen“, sagt Ivette Wagner. Ihr Sohn ist 19 Jahre alt, hat das Abitur bestanden und absolviert jetzt ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Kindergarten. „Er muss leider immer wieder von uns erinnert werden, dass er sein weiteres Leben planen sollte. Wir als Eltern müssen da schon eine Struktur aufbauen, an der er sich orientieren kann, was als nächstes zu tun ist. Um etwas Druck kommen wir nicht herum.“

Um sich über Möglichkeiten für ihren Sohn zu informieren, ist Ivette Wagner heute extra von Kühlungsborn nach Berlin gereist. Hier besucht die Kauffrau im Groß- und Außenhandel das Elternseminar, das die private Studienberatung planZ immer am letzten Freitag des Monats kostenlos anbietet. Gastgeber ist das Forum Berufsbildung in Mitte, Dozent der selbstständige Studienberater und studierte Betriebswirtschaftler Malte Eilenstein. Es gibt Kaffee, Tee, Wasser und Kekse, auf jedem Stuhl liegen Stift und Papier für Notizen bereit. Rund 60 Mütter und Väter haben sich angemeldet und sind eingetroffen.

Eine verkehrte Welt, könnte man meinen. Eigentlich sollte der Gang zur Studienberatung und später an die Uni doch der Moment sein, an dem ein junger Mensch zum ersten Mal in seinem Leben eine autonome Bildungsentscheidung trifft. Um dann ganz allein mit der Wahl des richtigen Fachs, der Wohnungssuche, dem Wochenstundenplan und der richtigen Balance von Feiern und Lernen zurechtzukommen. Heute jedoch sehen sich immer mehr Eltern als Studienbegleiter ihrer Kinder. Sie wollen ihre Kinder kenntnisreich beraten. Und die scheinen wenig dagegen zu haben, wenn die elterliche Fürsorge noch bis in den Campus reicht. Viele betrachten ihre Eltern als Partner, Kumpel oder Coach, auf deren Rat sie Wert legen. Deshalb dürfen diese auch gerne für sie zur Studienberatung gehen oder mit dabei sein, wenn das Kind sich informiert. Peinlich ist das längst nicht mehr. Doch ist das überfürsorglich? Kontraproduktiv? Oder einem System geschuldet, in dem es immer jüngere, wenig erfahrene Schulabgänger gibt und einen immer unübersichtlicheren Ausbildungs- und Berufsmarkt?

Was Eltern umtreibt

Studienberater Malte Eilenstein organisiert rasch noch ein paar zusätzliche Stühle für die Nachzügler. Dann erklärt er die Feinheiten der deutschen Hochschullandschaft, die Bologna-Reform, Numerus Clausus, Module und Credit Points. In den Fragen der Mütter und Väter am Ende seines Vortrags scheinen viele Facetten dessen auf, was Eltern angehender Studenten heute umtreibt: Wie viele Punkte braucht man zum Staatsexamen? Hat man für den Bachelor definitiv nur sechs Semester? Müsste meine Tochter nach dem Master auch noch den Doktor machen, um einen guten Job zu kriegen, und was kostet das? Auf welcher Grundlage kann man sich einklagen? Kann man Studienfächer und Studienorte wechseln? Was heißt eigentlich Wartesemester, muss man sich da irgendwo anmelden oder zählt das einfach so nach dem Abi? Wann muss man anfangen sich zu kümmern, wenn das Kind keinen Plan hat? Was mache ich, wenn mein Kind zu faul ist, sich zu entscheiden? Wenn man eine Zusage aus Ilmenau, Clausthal und Bielefeld hat, soll man dann warten auf das Losverfahren an der Humboldt-Universität in Berlin? Kann man sich im Vorfeld bewerben und einen Studienplatz besorgen und bunkern, aber im nächsten Jahr erst anfangen?

„Das geht nicht“, antwortet Malte Eilenstein charmant und beantwortet geduldig alle Fragen. „Eltern sind die besten Studienberater für ihr Kind“, findet er. Von etwa 20 Seminarbesuchern wird einer zum Kunden bei planZ und für seinen Sohn oder seine Tochter das komplette Paket für 1200 Euro buchen: Eignungsdiagnostik, Beratungsgespräch, Recherche von sechs passenden Studiengängen plus Empfehlung, Dokumentation der Beratung und Nachbetreuung bei offenen Fragen.

Es habe nichts mit Überfürsorglichkeit zu tun, wenn immer mehr Eltern zur Studienberatung gehen, sagt Malte Eilenstein. Eltern wollten ihre Kinder unterstützen. Viele hätten selbst studiert und wollten dasselbe für ihre Kinder, bei anderen, bildungsfernen Familien mache sich erstmals ein Sprössling auf den Weg zur Uni. Gemeinsam ist ihnen die Verunsicherung. „Die Eltern kennen ihre Kinder in- und auswendig. Aber es fehlt ihnen an Fachwissen über Studiengänge, und die Hochschullandschaft ist sehr unübersichtlich“, sagt der Experte. Wegen der verkürzten Gymnasialzeit G8 seien viele Studierwillige zudem noch minderjährig, umreißt er die Gründe für den Wunsch nach Orientierung. Später verrät er: In vielen Elternfragen geht es auch um die Hintertürchen, ob man nicht doch noch etwas Besonderes für sich, pardon, das eigene Kind rausholen kann.

Wer in den 1980er-Jahren studiert hat, hätte sich nicht vorstellen können, mit Mutter und Vater in der Sprechstunde der Studienberatung zu erscheinen. Abgesehen davon, dass die Eltern der heutigen Studenteneltern wohl schon die Idee für abwegig gehalten hätten, wären die Studenten von damals wahrscheinlich auf die Barrikaden gegangen, wenn Eltern sich so weit ins Studium eingemischt hätten. Elternhaus und Universität, das waren streng getrennte Bereiche, abgegrenzt durch tiefe weltanschauliche und räumliche Gräben.

Heute ist das anders. Dass sich über die Hälfte der befragten Studierenden von ihren Eltern während des Studiums stark unterstützt fühlt, ergab auch eine Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) von 2012. Eltern sind nach dem Freund oder der Freundin die wichtigsten Ansprechpartner. Sie werden darum von den Kindern meist ausdrücklich schon in den Studienanfang einbezogen. Veranstaltungen wie das Elternseminar am Berliner Forum Berufsbildung sind keine Ausnahme, sondern stehen für einen Trend, der aus den USA kommt. Dort zahlen die Eltern das Studium und werden schon deshalb von den Universitäten umworben.

Erstsemester-Tag im Fußballstadion

Doch Veranstaltungen für Eltern von Studierenden bieten auch mittlerweile viele Hochschulen in Deutschland an. Die Universität Freiburg veranstaltet seit 1997 einen Erstsemester-Familientag, der mittlerweile des regen Zuspruchs wegen im Fußballstadion stattfindet. Die Universität Osnabrück lädt zu Semesterbeginn zum „Elterntag“, an dem man den Uni-Betrieb kennenlernen, Probevorlesungen besuchen und das Mensa-Essen probieren kann. In Münster gibt es seit 2006 „Elternalarm“, ein „Schnupperwochenende für frischgebackene Studi-Eltern“ mit Eröffnungsshow, Campusführung, Bibliotheksbesichtigung, Mensa-Brunch und 80er-Jahre-Party. Nicht zuletzt will man damit für die Stadt werben: Die Veranstaltung ist bei Münster Marketing angesiedelt. Die Homepage verspricht zudem Antworten auf vermeintliche Fragen von gluckenden Müttern wie „Die Kneipe schräg gegenüber – ist die nicht ein bisschen laut, stört die nicht beim Einschlafen?“, „Der Hörsaal, in dem mein Kind jetzt sitzt, gibt’s da überhaupt genügend Platz?“ und „Das Kind isst ja jetzt vegetarisch – hat die Mensa da überhaupt was im Angebot?“

Es ist nicht schwer, in diesen albernen Fragen die verzerrten Züge einer sehr alten Witzfigur zu erkennen – der jüdischen Mamme, die niemals loslässt und ihre Kinder ein Leben lang fürsorglich bevormundet, sich in alles einmischt und vor allem den Lebens- und Bildungsweg ihrer Kinder bestimmen will. Dieses alte Gespenst haucht dem aktuellen Monster neues Leben ein. Als „Helikopter-Eltern“ werden jene Mütter und Väter geschmäht, die sich entschlossen haben, den extra für sie eingerichteten Elterntag an einer Uni mit ihren Kindern gemeinsam zu besuchen.

Vordergründig beklagen Psychologen, dass es jungen Erwachsenen schwerer als früher fällt, sich vom Elternhaus zu lösen. Im Hintergrund steht ein zutiefst negatives Elternbild von klammernden, gluckenden, überbesorgten Eltern, die ihren Kindern nichts zutrauen. Doch der Beweis, dass das ungewohnte Verhalten dem Nachwuchs wirklich schadet, steht aus, weil die angeblich überbehüteten Kinder noch nicht als Erwachsene im Berufsleben stehen. Bis dahin fühlen sie sich vielleicht auch nur gut aufgehoben und begleitet.

Generationenkonflikt ist passé

So wohnt etwa ein Viertel der Studenten zu Hause. Ihre Eltern stehen unter Helikopter-Verdacht, umso mehr, wenn sie mittlerweile sogar in die Hochschulen drängen. Die Liste vermeintlicher elterlicher Verfehlungen ist lang und wird beständig weitergeschrieben. Angeblich ziehen ängstliche und verunsicherte Eltern unselbstständige, verweichlichte Kinder heran. Aber die vermeintliche Überbehütung, das angeblich permanente Kreisen über den Kleinen, das auch beim erwachsenen Nachwuchs vor den Toren der Universität nicht halt macht, zeigt doch wenig mehr als eine Veränderung in den Beziehungen zwischen den Generationen.

In der aktuellen Shell-Jugendstudie geben rund 90 Prozent der Jugendlichen an, ein gutes bis sehr gutes Verhältnis zu ihren Eltern zu haben. Tatsächlich findet der Generationenkonflikt heute kaum noch statt. Eltern werden von ihren Kindern als Kumpel wahrgenommen, mit denen man gern noch etwas länger zusammen wohnt, auch weil sie auf Vorschriften hinsichtlich Sex, Geld und Ausgehzeiten weitgehend verzichten. Eltern und Kinder stehen sich heute näher, Eltern sind heute besser ausgebildet und können auf Unterstützungssysteme zurückgreifen, die es noch vor 20 Jahren nicht gab.

Warum sollten Eltern also ihre Ressourcen nicht intelligent nutzen, um ihrer besonderen Verantwortung für ihre Kinder gerecht zu werden? Zumal wegen ihres Alters. Vor zehn Jahren gab es nur knapp 400 minderjährige und fast 7500 18-jährige Erstsemester. Heute sind wegen G8 und dem Wegfall des Wehrdienstes viel mehr Studenten jünger. Fast 3000 der 2,6 Millionen Studierenden waren im letzten Wintersemester noch minderjährig, knapp 60.200 gerade mal 18 Jahre alt. Bei Professoren kursiert die Bezeichnung „Sekundarstufe III“ für das Bachelorstudium.

Mit Elterntagen und -abenden wollen Studienberatungen allerdings auch verhindern, dass resolute Mütter mit ihren schüchternen Söhnen in der Sprechstunde auftauchen und verkünden: „Wir interessieren uns für Technomathematik.“ Denn, wie Studienberater Hans-Werner Rückert sagt: „Zur Lebensphase des Studiums gehören Abnabelung und Erwerb von Selbstständigkeit dazu.“ (siehe Interview) So werden in Dresden Eltern mehrmals im Jahr auf Campus-Touren begleitet, die Universität Frankfurt lädt zum halbtägigen Elternseminar „Uni Kompakt“ und zur Elternsprechstunde. „Elternauflauf“, heißt der Spaß an der Universität Rostock, „Stipp-Visite“ an der Leipziger, „Campus-Tag“ an der Düsseldorfer Universität. Die Eltern müssen da nicht hingehen. Aber mindestens eine Elternsprechstunde scheint zum Standard geworden zu sein, parallel zur Studienberatung für Abiturienten.

Doch nicht alle Hochschulen gehen so offensiv auf die Eltern zu. Auch in den Berliner Universitäten werden zwar mehr Eltern als früher gesichtet – umworben werden sie jedoch nicht. „Das ist nicht unsere Zielgruppe“, sagt Jochen Ley, Leiter der Studienberatung an der Humboldt-Universität. „Bei 40.000 Bewerbungen auf 5500 Plätze müssen wir nicht die Eltern für uns begeistern.“ Er fasst die Haltung seiner Hochschule zur Elternfrage so zusammen: „Als Reflektionsinstanz erwünscht, als Begleiter im Übergang von der Schule zur Hochschule toleriert, als Entscheider abgelehnt.“

So schlimm sei das alles sowieso nicht. „Es kommt mal vor, dass Eltern bei der Studienberatung dabei sind, aber das bleibt deutlich unter zehn Prozent der Beratungen.“ Das habe es im übrigen immer schon gegeben. Drei, vier Mal habe es an der Universität einen Elternabend gegeben, wo drei, vier Eltern gekommen sein. Jetzt belässt man es bei einem Termin, der Eltern-Lehrer-Runde.

Auch an der Technischen Universität gibt es keine speziellen Angebote für Eltern wie etwa Campus-Touren oder Mensabesuche. „Es ist eher die Ausnahme, dass Eltern bei der Studienberatung dabei sind“, sagt Claudia Cifire, die Leiterin der Studienberatung an der TU. „Doch ich hatte hier auch schon ganze Familien sitzen“, sagt sie lachend, „die haben das touristisch zwischen Ku’damm und Reichstag eingebaut.“ Doch eher kommt vor, dass Eltern sich entschuldigen, wenn sie mit ihrem Kind zur Beratung kommen und vorab den Helikopter-Verdacht entschärfen wollen. „Ich wollte gar nicht mitkommen, aber mein Sohn wollte das unbedingt.“ Claudia Cifire sieht das entspannt und vor allem medial überhöht: „Wenn die Eltern mitkommen wollen, dann können sie das. Es lässt sich gut damit umgehen, wenn man sich im Gespräch auf den Schüler konzentriert und ihn direkt anspricht.“

Ein Stück Nostalgie

Bei den Info-Tagen an der TU wird auch ein Elternabend angeboten – knapp 50 Eltern waren beim letzten Mal dabei, „etwas mehr als zuvor“, so Claudia Cifire. Die Studienberaterin hat beobachtet, dass Eltern sich schlau machen wollen oder auch nostalgisch an ihre eigenen Studienzeiten erinnern. Hin und wieder treffe sie auf Eltern, die die Studienwahlentscheidung nach Art eines Verkaufsgesprächs angehen: „Warum sollte mein Sohn bei Ihnen Maschinenbau studieren?“ Doch sei diese Variante selten.

„Wir bevorzugen die Uni als elternfreie Zone,“ stellt auch Brigitte Reysen-Kostudis, Studienberaterin an der Freien Universität klar. Doch Eltern können gerne ihre Kinder in die Studienberatung begleiten. Sie hat drei Wellen verstärkten Elternaufkommens beobachtet. „Als die Mauer fiel, erschienen hier viele DDR-Familien. Als die Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt wurden, kamen auch häufig Familien und wünschten Orientierung. Jetzt gibt es eine Tendenz, dass vermehrt Helikoptereltern hier erscheinen.“

Sie hat aber auch schon Söhne vor sich gehabt, die aus dem Fenster guckten, während ihre Mütter eifrig Fragen zum Studium stellen. Bei der Studienberatung in Dahlem ist es deshalb üblich, vor jedem Gespräch nachzufragen, wer studieren wolle. „Schließlich ist es das Ziel, Schüler in der Selbstständigkeit zu unterstützen.“ Für Brigitte Reysen-Kostudis ist eine Studienberatung auch eine Gelegenheit, den Eltern ihre Grenzen aufzuzeigen. Es gäbe auch dominante Eltern, die ihre Kinder managen wie Projekte und nicht loslassen können, berichtet die Studienberaterin. „Aber auch ängstliche Eltern gab es schon immer. In Zeiten der medial geschürten Verunsicherung, die vor allem den beinharten Konkurrenzkampf um die Jobs der Zukunft in grellen Farben malt, rücken Familien zusammen und machen das Studium des Kindes zur gemeinsamen Sache.“ Die Zuversicht sei verschwunden, dass das Kind schon seinen Weg machen werde, und die Angst hat zugenommen. Schon beim Übergang ins Gymnasium geht es um Konkurrenz und das Projekt Kind muss gemanagt werden. Erst recht beim Übergang in die Hochschule. Auch das spiegelt sich in Fragen wie „Muss sie dann auch noch einen Doktor machen und was kostet das?“

Die besorgten Eltern und die bequemen Söhne und Töchter sind ein Teil der Erklärung, warum die Eltern an der Uni heute präsent sind. Doch die Jugendlichen hatten durch die gestraffte Schulzeit auch weniger Möglichkeiten, sich zu orientieren. Da springen die Eltern in die Bresche – wie schon in der Schulzeit. Hilfsdienste sind an der Tagesordnung, Eltern-Engagement verpflichtend, Nachhilfe wird finanziert. Fehler, Rückschläge oder Scheitern sind nicht erlaubt. Riesengroß ist die Verantwortung der Eltern für den Schulerfolg. Wen wundert es, wenn Eltern nun auch in der verschulten Uni ihre Kinder unterstützen wollen, wie es ihnen jahrelang in der Schule ganz selbstverständlich abverlangt wurde?

Brigitte Reysen-Kostudis betrachtet die vermehrte Elternpräsenz in der Uni als ein Phänomen des Umgangs mit gesellschaftlich erzeugter Angst, auf die Eltern mit ihren Mitteln reagieren. Zum Beispiel mit dem Besuch privater oder öffentlicher Studienberatungen. „Ohne Beratung geht heute gar nichts mehr“, beschreibt sie einen Glaubenssatz, der verunsicherte Eltern zu Experten drängt und durchaus Züge zur Entmündigung erkennen lässt. Gerade private Studienberatungen, die ja im Gegensatz zum Angebot der Hochschulen auch dem ökonomischen Erfolg verpflichtet seien, suggerierten dabei eine Pseudo-Sicherheit, wenn es darum gehe, Lebenschancen zu optimieren.

„Aus Unsicherheit und dem Wunsch nach Absicherung“ sei sie zu der Informationsveranstaltung von planZ gekommen, sagt eine Betriebswirtin, deren Tochter im nächsten Jahr Abi macht. Warum geht die nicht selbst zur Studienberatung? „Keine Zeit“, sagt die Mutter, „sie hat zu viel mit der Schule zu tun“. Also wird sie sich jetzt über die veränderte Studienlandschaft informieren und verstehen, was es mit Prüfungsordnungen auf sich hat, um ihrer Tochter eine gute Ratgeberin zu sein.