Interview

Wir sind online!

Chatten, posten, streamen: Soziale Netzwerke von Facebook bis You Now greifen immer mehr in das Leben von Jugendlichen ein. Doch kennen sie auch die Gefahren? Ein Interview

Sie sitzen zusammen und fotografieren sich mit dem Smartphone, anstatt sich in den Straßen umzugucken. Sie tippen Kurznachrichten, anstatt sich miteinander zu unterhalten. Sie filmen sich und übertragen ihr Leben live ins Internet. Warum in aller Welt tun sie das? Viele Erwachsene können nicht nachvollziehen, weshalb Jugendliche immer mehr im virtuellen Kosmos unterwegs sind und ihnen ihre sozialen Netzwerke wie Facebook und Instagram scheinbar über alles gehen. Und sie machen sich Sorgen.

49 Prozent der Mütter und Väter räumen ein, dass sie die Internetaktivitäten ihrer Kinder nur schwer überblicken. 43 Prozent von ihnen haben zudem das Gefühl, ihre Kinder wüssten nicht ausreichend über die Gefahren Bescheid, so das Ergebnis des „Sicherheitsreports 2014“. Die größte Sorge der Eltern ist, dass ihre Kinder zu lange online sind und im Internet zu viel von sich preisgeben.

Gerade die Plattform You Now hat in letzter Zeit für kritische Diskussionen gesorgt – nicht nur unter Müttern und Vätern. Der Streaming-Dienst ermöglicht es den Nutzern, ihren Alltag in Echtzeit ins Internet zu stellen. Zuschauer, die sich noch nicht einmal bei dem Dienst anmelden müssen, können die Videos direkt kommentieren. Das Unmittelbare ist faszinierend, birgt aber auch Risiken. Sind sich die Jugendlichen darüber im Klaren, welche Reichweite ihre Videos haben und wie viel sie den Zuschauern von sich verraten? Sind sie stark genug, negative Kommentare zu ertragen? Was ist, wenn sie gemobbt oder sogar gestalkt werden? Und nicht zuletzt: Ist diese neue Plattform für Selbstdarstellung wirklich notwendig?

Wir haben die Jugendlichen selbst gefragt. Die Schülerinnen Vivian, 15, Cheyenne, 14, und Sarah, 14, sind in sozialen Netzwerken sehr aktiv. Auch von You Now sind sie begeistert. Im Interview verraten sie, was sie ins Internet zieht, welche guten und schlechten Erfahrungen sie gemacht haben, wie sie über die Gefahren denken – und was sie selbst Kindern in Sachen Medienkonsum raten würden.

„Im Internet traut man sich mehr als im realen Leben“

Berliner Morgenpost:

96 Prozent der Zwölf- bis 19-Jährigen haben ein eigenes Handy, 72 Prozent ein eigenes Smartphone. Internet- und Handynutzung sind laut Umfragen für Jugendliche inzwischen wichtiger als das Fernsehen – weil sie im Internet kommunizieren und gleichzeitig unterhalten werden. Wie sieht das bei Euch aus?

Cheyenne:

Also ich bin auf Twitter, Instagram, Facebook... nee, auf Facebook bin ich nicht mehr, weil die die Geschäftsbedingungen geändert haben und ich ein bisschen Privatsphäre haben wollte. Aber auf Snapchat bin ich, diesem Nachrichtendienst. Bei You Now bin ich noch nicht, aber da will ich mich bald anmelden.

Vivian und Sarah:

Also wir sind schon bei You Now. Da sind wir durch Youtube drauf gekommen. Wir gucken gern Dagi Bee, das ist so eine Youtuberin, die in ihren Videos Beautytipps gibt. Und die Youtuber sagen dann, wir sind ja jetzt auch bei You Now. Dadurch haben wir dann mal geguckt, was ist denn das und so.

Und, was ist da so?

Cheyenne:

Es ist spannend, den Leuten im Internet zuzugucken, was sie machen, und es ist auch lustig. Ich schau zum Beispiel auf Youtube gern Life with Melina. Das ist ein Mädchen, die ist 19, und sie macht hauptsächlich Vlogs, das sind Videotagebücher. Da filmt sie sich und zeigt den Leuten da draußen, was sie so am Tag macht. Das macht sie, weil sie darauf total Lust hat. Und für ihre Zuschauer.

Viian:

Genau, da hält sie so ihre Kamera vors Gesicht und erzählt: „Ich fahr jetzt dahin oder dahin und treffe mich mit dem und dem“...

Cheyenne:

Die ist cool drauf, sie ist echt lustig und hat eigentlich nie schlechte Laune.

Viian:

Es heitert einen auf und so. Also es lenkt einen ab, wenn man das guckt. Wenn man jetzt zum Beispiel Stress hat, sag ich mal, von der Schule oder so, dann guckt man das und dann ist das entspannend.

Schaut Ihr Euch das zusammen oder alleine an?

Vivian:

Wie’s halt so ist. Mal so, mal so.

Sarah:

Wenn man was Neues entdeckt, erzählt man sich das dann in der Schule, wenn man zum Beispiel erfahren hat, weiß nicht, wie man jetzt eine Schönheitsmaske machen kann.

Vivian:

Manche machen ja auch viel lustiges Zeug, zum Beispiel Challenges und so. Die kriegen dann so Aufgaben von ihren Zuschauern gestellt und die müssen sie dann vor der Kamera machen. Zum Beispiel „Schlag dir ein Ei auf den Kopf“ oder so. Solche Challenges spielen wir manchmal nach.

Wie jetzt?

Vivian:

Also ich hab mal mit einer Freundin eine Babyfood-Challenge gemacht. Da sollte man sich gegenseitig, ohne dass der andere es sieht, Babygläser kaufen, richtig eklig. Und dann muss man die essen und erraten, was das für ein Geschmack hat.

Sarah:

Vivian und ich haben auch mal die Mehl-Musik-Challenge gemacht. Da nimmt man einen Löffel Mehl in den Mund, also man hört nebenbei Musik und muss dann halt dieses Lied singen mit dem Mehl im Mund, und der andere muss erraten, welches Lied es ist.

Stellt Ihr auch selbst was ins Netz, auf You Now?

Sarah:

Naja, ich filme mich jetzt zum Beispiel gar nicht, ich gucke mir nur welche an, die da live streamen. Selber find’ ich das nicht so gut, weil ich ganz genau weiß, dass da auch Leute sind, die alles von sich preisgeben.

Vivian:

Ich guck mir das auch nur an. Ich würde mich da niemals so filmen, dafür bin ich zu schüchtern. Ich dürfte das auch gar nicht von meinen Eltern aus. Ich darf zwar Bilder veröffentlichen, aber nicht meine Handynummer oder wo ich wohne. Daran halte ich mich. Ich sag’ dann „Ich weiß meine Nummer nicht auswendig, gib du mir mal deine“. (Lachen) Aber ich würde das auch gar nicht wollen, weil ich mein Leben für mich haben will, also Privatsphäre haben. Wenn Leute wie Melina oder Dagi Bee rausgehen, werden die erkannt und müssen Autogramme geben, ich fände das nervig.

Cheyenne:

Ja, also ich werde mir das auch nur angucken, wenn ich dann bei You Now bin, also ich würde mich jetzt auch nicht so filmen. Weil ich hab’ ja jetzt nicht so viele Fans wie andere Youtuber, die Vlogs machen, deswegen brauch’ ich das eigentlich auch gar nicht.

Habt Ihr Freunde oder Bekannte , die sich selbst filmen?

Sarah:

Ja, wir kennen eine. Das ist schon irgendwie komisch, wenn man weiß, dass Freunde so etwas machen. Weil ich zum Beispiel Angst davor hätte, dass jetzt irgendjemand zu mir nach Hause kommt, und sagt, das ist voll schlecht, was du hier machst. Also manches, was im Internet gezeigt wird, ist ja auch schon komisch. Also ich find’ zum Beispiel bei manchen Youtubern, wenn die ihre Wohnung zeigen und die ist voller Müll, dann denk’ ich mir, das hätte man nicht filmen müssen. Die anderen Leute müssen nicht wissen, wie es bei denen zu Hause aussieht.

Und was filmt Eure Freundin so?

Vivian:

So Beauty-Videos. Wie sie sich schminkt und was sie eingekauft hat. Ich denk’ mal, sie will auch irgendwie berühmt werden und viele Fans haben. Sie bekommt viel Kritik, weil das wirklich jetzt nicht so krass ist. Manche schreiben auch „Ja, hast du toll gemacht“. Ich denke, das sind nur ihre engen Freunde, die das schreiben.

Sarah:

Es gibt schon schlimme Kommentare, aber die werden dann von ihr gelöscht, weil sie das dann selbst auch nicht schön findet. Sie ist ein Mädchen, das nicht dagegen kontert, sie lässt die einfach schreiben und löscht dann.

Ist Euch schon richtiges Mobbing begegnet?

Sarah:

Manchmal sieht man, wenn jemand ein Bild hochgeladen hat, dass manche Leute Kommentare wie „Du bist hässlich“ darunter schreiben und so weiter. Ich halte mich da raus, weil ich Angst habe, dass die dann auf mich zurückgreifen und auch etwas über mich schreiben.

Vivian:

Ich achte auch sehr darauf, was ich poste. Wenn ich zum Beispiel ein Foto von mir gemacht habe und das schön finde, dann schaue ich mir das zehn Minuten lang an und schaue, ob da irgendwas ist, worauf jemand rumhacken könnte.

Glaubt Ihr, dass man in den sozialen Netzwerken enthemmter ist?

Cheyenne:

Klar. Im Internet traust du dich mehr als im öffentlichen Leben. Weil, wenn ich jetzt, sag’ ich mal, so vor Sarah stehe und sag’, du bist voll hässlich und so ...

Sarah:

... oha ...

Cheyenne:

... ja, das würde ich mich gar nicht trauen. Weil erstens: Ich finde das nicht so, und zweitens: Nee, das geht nicht, so was geht nur im Internet. Das ist anonymer, da kann man sich viel mehr leisten. Du kannst dich auch immer wieder rausreden, „das hat meine Schwester geschrieben“ oder so.

Habt Ihr den Eindruck, dass Ihr Euch gut gegen so etwas wehren und es einordnen könnt?

Cheyenne:

Bei manchen Personen nerven mich blöde Kommentare wirklich, aber bei vielen interessiert es mich nicht. Da steh’ ich dann drüber.

Vivian:

Also mich würde das immer treffen.

Viele Eltern haben ja gerade bei Mädchen Angst, dass sie sich nackt oder sehr sexy filmen. War das bei Euch auch schon Thema? Kennt Ihr jemanden, dem so etwas schon passiert ist?

Vivian:

Ja, aber nicht gefilmt.

Sarah:

Fotos. Sie hat Fotos von sich gemacht und hat sie an ihren Freund geschickt,.

Cheyenne:

Der sie nur benutzt hat.

Sarah:

Er hat die Bilder einfach weitergeschickt.Die Bilder gingen dann durch die ganze Schule. Obwohl sie eigentlich ein sehr nettes Mädchen ist, wo man auch denkt, ja warum macht sie so etwas? Das kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen. Ich glaube, sie war enttäuscht von ihrem Freund, aber man hat irgendwie gar nicht so an den Freund gedacht. Klar ist er schuld, aber wer macht denn schon solche Fotos von sich und schickt sie erst recht weiter. Das haben wir alle nicht verstanden, wir waren sehr enttäuscht.

Habt Ihr in den sozialen Netzwerken andere Freunde als im echten Leben?

Sarah:

Das sind meistens dieselben.

Vivian:

Bei mir auch. Freundschaftsanfragen von Leuten, die ich nicht kenne, lösche ich gleich. Ich gucke schon vorher, wer das so ist und ob wir gemeinsame Freunde haben, aber eigentlich lösche ich die Anfragen immer, wenn ich die Leute nicht persönlich kenne.

Wie viel Zeit investiert Ihr ungefähr in die sozialen Netzwerke?

Cheyenne:

Also ich bin den ganzen Tag auf Instagram. Wenn ich morgens aufstehe, mach’ mich aber erst fertig und erst dann checke ich mein Profil. Und dann immer so weiter den ganzen Tag. Aber manchmal gibt es auch Tage, an denen ich gar keine Lust habe, mein Handy überhaupt anzumachen und drauf zu gucken. Dann lasse ich es einfach liegen.

Sarah:

Bei mir ist es auch so, nur dass ich morgens direkt raufgucke aufs Handy und dann meine Nachrichten sehe, aber dann lass’ ich es trotzdem liegen. Ich mach’ mich erst mal fertig, weil ich weiß, dass ich durch diese Zeit, die ich damit vergeude, weniger Zeit habe, um zum Beispiel meine Mappe zu packen. Meistens habe ich, kurz bevor ich losgehe, noch zehn Minuten Zeit, da guck’ ich dann.

Und in der Schule? Sind da Smartphones verboten?

Cheyenne:

Im Unterricht haben wir Handyverbot.

Sarah:

Aber trotzdem schaut jeder auf sein Handy. Das interessiert eigentlich keinen mehr. Außer bei unserer Klassenlehrerin, da guckt keiner aufs Handy!

Vivian:

Da müssen wir nämlich immer einen Kuchen mitbringen, wenn wir mit Handy erwischt werden. In den Pausen zeigen wir uns Videos oder Fotos oder irgendwelche Neuigkeiten. Ich bin jeden Tag mindestens zwei Stunden in sozialen Netzwerken. Ich bin vielleicht die Schlimmste von uns dreien. Aber ich habe ja auch einen Freund und da schreibt und chattet man dann ja immer. Man will halt die ganze Zeit in Verbindung sein.

Wann habt Ihr denn angefangen mit den sozialen Netzwerken?

Cheyenne:

Ich glaube, mit zehn, elf. (die anderen nicken) Mit zwölf habe ich mein Smartphone gekriegt und mich dann gleich bei Facebook und so angemeldet. Youtube hatte ich immer schon durch meinen Papa, da war mein Papa oft, er hat mir viel gezeigt.

Kennt Ihr Euch mit Sicherheitsregeln aus? Bei You Now zum Beispiel darf man in den Videos keine privaten Kontaktinformationen veröffentlichen, keine Drogen nehmen, sich nicht sexuell provokativ benehmen. Und man muss älter als 13 Jahre sein. Auch Gewalt, Selbstverletzung, Mobbing und Belästigung sind auf der Plattform verboten. Das steht alles auf der Internetseite.

Sarah:

Also wenn ich mich irgendwo anmelde, dann guck’ mir jetzt nicht die ganzen Geschäftsbedingungen an.

Cheyenne:

Eigentlich überfliegt man das nur so. Man guckt sich ganz kurz das an und dann war’s das. Man weiß das eher so vom Hörensagen.

Wenn die sozialen Netzwerke etwas kosten würden, wärt Ihr trotzdem dabei?

Alle:

Nein!

Warum nicht? So viel ist es Euch dann doch nicht wert?

Sarah:

Genau. Also ich glaube, würde das alles Geld kosten, dann hätten nicht so viele Millionen Kinder oder generell Leute zum Beispiel Whatsapp, das sind ja 700 Millionen Nutzer weltweit.

Cheyenne:

Ich habe auch noch nie im Internet für eine App bezahlt. Ich finde, das brauche ich dann nicht. Es kann ja sein, dass die App dann total Kacke ist und dann hätte ich sie umsonst bezahlt. Außer ich hätte so mega viel Geld, dann würde mich das nicht interessieren. Obwohl... Instagram ist etwas anderes! Ich glaube, Instagram wäre die einzige App, für die ich Geld bezahlen würde.

Du hast uns erzählt, dass Du Erzieherin werden willst, Sarah. Wie würdest Du denn Kindern raten, mit den sozialen Netzwerken umzugehen?

Sarah:

Auf alle Fälle vorsichtig und nicht zu viel von sich posten. Oder auch den anderen zeigen. Vielleicht auch die sozialen Netzwerke gar nicht benutzen, ich weiß ja nicht, wie sich das so entwickelt mit der Zeit. Wir reden auch in der Schule darüber, was sein wird, wenn wir einmal Kinder haben. Unsere Generation ist ja schon viel mit dem Handy beschäftigt und auch dieses Mobbing – da hat man schon Angst und so. Dass das Kind dann irgendwie in Schwierigkeiten kommt und gemobbt wird, sich vielleicht sogar auch noch umbringt. Oder dass es einfach eine schlechte Erziehung bekommt durch dieses ganze Zeug.

Würdet Ihr kontrollieren, was Eure Kinder im Internet machen?

Sarah:

Ja, auf jeden Fall.

Cheyenne:

Wenn sie 15 sind, dann nicht mehr (die anderen lachen). Aber wenn sie erst zehn oder elf sind, dann auf jeden Fall. Ich glaub’, ich würde meinem Kind auch erst ab zwölf ein Handy holen.

Vivian:

Ja, finde ich auch, das reicht völlig.

Cheyenne:

Mit zehn, elf, das wäre viel zu klischeehaft. Heutzutage läuft jeder, auch in der Grundschule, mit iPhone rum. Das ist schweineteuer und die brauchen das gar nicht. Ich hab’ früher mit zehn und elf noch Barbie gespielt und Littlest Pet Shop, und jetzt laufen die alle schon mit iPhone rum. Das finde ich eigentlich voll traurig.

Das Internet kann ja auch süchtig machen. 2,4 Prozent der 14- bis 24-Jährigen gelten als internetabhängig, 13,6 Prozent als „problematische Internet-Nutzer“. Habt Ihr manchmal das Gefühl, dass Ihr viel zu lange im Netz abgehangen habt?

Cheyenne:

Ja.

Sarah:

Ja, aber nach einer gewissen Zeit wird das auch langweilig. Ich hatte eine Zeit, da war ich gar nicht mehr oft bei Instagram, aber dann hat sich das wieder anders entwickelt. (lacht) Das ist immer unterschiedlich.

Könnt Ihr Euch vorstellen, eine Woche ohne Smartphone und PC zu sein?

Cheyenne:

Ja.

Sarah:

Ja, definitiv. Mich nervt das manchmal schon, wenn jeder schreibt. Es ist schon cool, wenn man übers Handy kommunizieren kann, aber eigentlich braucht man das überhaupt nicht. Früher hat man sich Briefe geschrieben! Also meistens, wenn ich mit Freunden unterwegs bin, hab’ ich dann auch gar kein Handy irgendwie jetzt in der Hand, sondern konzentriere mich wirklich nur auf die. Ja.

Viian:

Nee. Ich will halt so kommunizieren mit Freunden, schreiben und so. Bilder verschicken. Das gehört heute doch einfach dazu!

13,6 Prozent der 14- bis 24-Jährigen gelten als „problematische Internet- Nutzer“, 2,4 Prozent als abhängig, ermittelte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Quelle: Pinta-Studie

192 Minuten sind Jugendliche zwischen 12 und 19 Jahren nach eigener Einschätzung an einem durchschnittlichen Wochentag online. 81 Prozent nutzen das Internet täglich. Der Schwerpunkt liegt auf Kommunikation über Chatten und Communities. Quelle: JIM-Studie 2014

14 Prozent der Jugendlichen zwischen zehn und 18 Jahren sind schon einmal im Inernet gemobbt worden. Das entspricht rund einer Million Fälle. Mädchen sind etwas häufiger betroffen als Jungen. Quelle: Quelle: Hightech-Verband BITKOM

78 Prozent der Internetnutzer sind in mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Hauptanliegen: sich mit Freunden und der Familie austauschen. 14- bis 29-Jährige organisieren zudem über Netzwerke ihre Freizeit. Quelle: Hightech-Verband BITKOM