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Berliner helfen

Freiwilligenbörse: Information und Beratung rund ums Ehrenamt ++ Pflege: Ins Heim abgeschoben oder gut aufgehoben? ++ Krebsstiftung Berlin: Wann posten und bloggen gegen die Krankheit hilft

Information und Beratung rund ums Ehrenamt

Viele Berliner würden sich gerne engagieren, wissen aber nicht, wo und wie. Am 25. April lädt die Landesfreiwilligenagentur zu einer Info-Messe für Freiwillige ein. Mehr als 100 gemeinnützige Vereine, Projekte und Netzwerke stellen sich im Roten Rathaus vor. Ob Kultur und Bildung, Natur und Technik, Soziales und Sport: In allen Bereichen sind ehrenamtliche Einsätze möglich. Entsprechend können alle Altersgruppen und Geschlechter fündig werden, sei es im Repair Café, beim Großelterndienst, im Konzerthaus oder bei internationalen Freiwilligendiensten. Von 11 bis 17 Uhr werden die Besucher beraten, welche Freiwilligenarbeit individuell passen könnte. Veranstalter ist die Landesfreiwilligenagentur Berlin e.V. zusammen mit dem Landesnetzwerk Bürgerengagement „aktiv in Berlin“.

Ins Heim abgeschoben oder gut aufgehoben?

Viele Angehörige, die den Partner oder die Eltern pflegen haben ein schlechtes Gewissen, wenn das pflegebedürftige Familienmitglied in ein Heim umziehen muss. Auch kommt es häufig zu Konflikten zwischen Angehörigen und dem Personal in Pflegeeinrichtungen. In einer Info-Veranstaltung am 14. April sollen im Nachbarschaftshaus Friedenau Antworten zu vielen Fragen rund um das Thema Pflegeheim gefunden werden. Zum Beispiel: Wie verhalte ich mich im Konfliktfall? Muss ich ein schlechtes Gewissen haben? Die Veranstaltung findet am 14. April, um 16 Uhr, im Nachbarschaftshaus Friedenau, in der Holsteinischen Str. 30, 12161 Berlin, statt. Referentin ist die Diplom-Sozialpädagogin und Juristin Beatrice Bayer. Die Veranstaltung ist kostenlos, Anmeldungen erbeten unter Tel. 030- 85 99 51 25.

Wann posten und bloggen gegen die Krankheit hilft

Über Krebs öffentlich sprechen – das ist hierzulande noch immer selten. Janine Schmidt (33) hat es getan. Seit 2013 berichtet sie unter www.fuck-off-henry.de von ihrem Tumor, den sie „Henry“ nennt, und schreibt über ihr Leben mit ihm. Der Blog sei eine Art Selbsttherapie, so Schmidt, die zu einer Generation gehört, die mit Facebook, Twitter & Co. aufgewachsen ist und „teilen“ normal findet. Gleichwohl hat sie sich Regeln überlegt. Mitteilen um jeden Preis, das wollte sie verhindern. Wann und wie das Posten, Bloggen, Fotografieren hilft und wann es mehr schadet als nutzt, wird Janine Schmidt im Vortrag „Krebs 2.0“ erklären, am 20. April um 18 Uhr bei der Krebsstiftung Berlin, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin. Anmeldung unter Tel. 030 - 283 24 00 oder per E-Mail an info@krebsstiftung-berlin.de