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Berliner helfen

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Benefizkonzert: World Doctors Orchestra im Konzerthaus ++ Hilfe bei Trauma: FU Berlin bietet kostenfreie Therapie ++ Ausstellung: Antworten auf die Frage: Wie lebt man im Seniorenheim?

World Doctors Orchestra im Konzerthaus

Am 25. April 2015 spielt das World Doctors Orchestra (WDO) bestehend aus rund hundert Ärztinnen und Ärzten aus zwanzig Nationen im Berliner Konzerthaus. Die Musiker tauschen ihre Klinik-Kittel gegen Abendkleid und Frack, um mit dem Erlös der Konzertkarten medizinische Hilfsorganisationen zu unterstützen. Auf dem Programm stehen unter anderem Richard Wagner mit derMeistersinger-Ouvertüre, Antonín Dvořáks Cellokonzert und Schumanns Symphonie Nr. 4. Als Solist dabei: Ludwig Quandt, der 1. Solo-Cellist der Berliner Philharmoniker. Das World Doctors Orchestra wurde 2007von Prof. Stefan Willich, ehemaliger Rektor der Hans-Eisler-Musikschule, gegründet. Die Konzert-Erlöse gehen an die Stiftung Michael für Epilepsie und an Dentists for Africa e.V. Karten ab 15 Euro unter www.konzerthaus.de

FU Berlin bietet kostenfreie Therapie

Die Hochschulambulanz der Freien Universität Berlin bietet im Rahmen einer Studie eine Traumatherapie für Jugendliche und junge Erwachsene an. Die psychologische Behandlung ist an junge Menschen zwischen 14 und 21 Jahren gerichtet, die sexuelle oder körperliche Gewalt erlebt haben und zum Beispiel unter wiederkehrenden Bildern oder Albträumen leiden. Diagnostik und Therapie sind für die Patienten kostenfrei. Interessierte können sich bis Ende Mai 2015 melden. Die Studie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert, die Leitung hat Prof. Dr. Rita Rosner inne. Für bedürftige Teilnehmer ist eine Beteiligung an den Fahrtkosten zu den Sitzungen möglich. Kontakt: Dr. Maja Trenner, Klinische Psychologie der FU Berlin, Tel. 030 / 838-75303, E-Mail: maja.trenner@fu-berlin.de

Antworten auf die Frage: Wie lebt man im Seniorenheim?

Alt werden, auf die Hilfe von anderen angewiesen zu sein und nicht mehr zu Hause leben zu können – für viele eine unerträgliche Vorstellung. Doch wie sieht das Leben von älteren Menschen tatsächlich aus, die in Einrichtungen leben? In Form von Porträts und Interviews kommen zwölf Senioren in der Ausstellung „Wie fühlt sich das Alter an?“ im Berliner Abgeordnetenhaus auch in Form von Hörstationen zu Wort. „Wie fühlt sich das Alter an? – Zwölf Antworten“ist ein biographisches Ausstellungsprojekt zum Thema Alter und Behinderungen. Konzept und Idee entstanden in Zusammenarbeit der Sozialstiftung Köpenick und synopsisfilm. Ausstellung im Abgeordnetenhaus von Berlin, Niederkirchnerstr. 5, 10117 Berlin vom 14. bis 24. April (außer 23.4.), Mo.-Fr. 8 -18 Uhr, Eintritt frei, bitte Ausweis mitbringen).