Bildung

Abenteuer Elternabend

Überbesorgte Mütter, überengagierte Väter: Um sie dreht sich Sönke Wortmanns neuer Film „Frau Müller muss weg“. Wie geht es in der Wirklichkeit zu, wenn Lehrer und Eltern aufeinandertreffen?

Frau Müller heißt sie und ist der Fleisch gewordene Elternschreck. Weil die Pädagogin nicht mit guten Noten um sich wirft, steht die Karriere der lieben Kleinen am Gymnasium auf der Kippe. Die Eltern wissen sich nur einen Rat: Frau Müller muss weg! Das ist auch der Titel von Sönke Wortmanns neuem Film, der gerade im Kino angelaufen ist. Eine herrliche Schulkomödie, die vor allem eines nahelegt: dass nämlich die Klassenlehrerin das geringste Problem ist. Vielmehr sind es die Mütter und Väter selbst, die plötzlich in schlechtes Licht geraten, weil sie gar nicht so perfekt sind, wie sie sich geben.

Ort des Eltern-Aufstands in Wortmanns Film ist eine Grundschule in Dresden. Es könnte aber auch eine Kita oder eine Schule in Berlin sein. Denn solche Schicksalsgemeinschaften, die sich in abendlichen Stuhlkreisen bilden, kennen wir – so oder so ähnlich – alle. Leistungsbesessene Helikopter-Eltern, alleinerziehende Löwenmütter, rechthaberische Manager-Väter, betuliche Öko-Freaks: Wenn die verschiedenen Weltanschauungen und Milieus aufeinandertreffen, entwickelt sich mitunter eine fatale Gruppendynamik, die Nerven kostet, viel Zeit – und am besten mit Humor zu ertragen ist. Daher: Lachen Sie mit uns! Auf den folgenden Seiten finden Sie die besten Anekdoten von Müttern und Vätern aus der Redaktion. Die Namen der Autoren haben wir vorsichtshalber geändert – damit der nächste Elternabend nicht gleich in Unfrieden beginnt...