Geldtipp

Energiespar-Irrtümer vermeiden – bares Geld sparen

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Energiesparen ist sinnvoll und notwendig – nicht nur der Umwelt, sondern auch dem eigenen Geldbeutel zuliebe.

Bei der Frage, wie das im Haushalt am besten geht, halten sich allerdings hartnäckig viele überholte Meinungen und die Unsicherheiten sind groß. Die Initiative „Hausgeräte+“ in Berlin will einige Irrtümern aufklären:

Irrtum Nr. 1: Der Wäschetrockner ist ein Energiefresser

Seit die Hersteller von Wäschetrocknern zunehmend auf die Wärmepumpentechnik setzen, sind diese Bedenken unbegründet. Diese modernen Wäschetrockner nutzen die Wärme aus der Abluft und verbrauchen im Vergleich zu herkömmlichen Kondensationstrocknern bis zu 70 Prozent weniger Energie.

Irrtum Nr. 2: Wäsche wird nur bei hohen Temperaturen richtig sauber

Normal verschmutzte Wäsche wird auch schon bei niedrigen Temperaturen sauber: 40 statt 60, 30 statt 40 und bei leicht verschmutzter Wäsche reichen sogar manchmal 20 Grad. Dass die Wäsche trotzdem sauber wird, hat zwei Gründe: Die heutigen Waschmittel verwenden Enzyme als Fleckenlöser. Diese zerlegen Eiweiße und Fette, aus denen die meisten Flecken bestehen. Zudem bietet die Vielzahl an Waschprogrammen für jeden Bedarf immer die optimale Waschkraft.

Irrtum Nr. 3: Die Temperatur im Kühlschrank sollte möglichst kalt sein

Auch Kühlschränke der sparsamsten Energieeffizienzklasse A+++ verbrauchen unnötig Strom, wenn die Temperatur zu niedrig eingestellt ist. Die ideale Lagertemperatur für die meisten Lebensmittel liegt bei fünf bis sieben Grad Celsius.

Irrtum Nr. 4: Spülen mit der Hand ist sparsamer als mit der Maschine

Die Spülmaschine ist sparsamer als das Spülen von Hand. Besonders effizient arbeitet die Maschine, wenn sie voll beladen ist und das Geschirr nicht unter fließendem warmen Wasser vorgespült wurde. Dadurch wird unnötig Wasser und Energie verschwendet. Es reicht, vor dem Einräumen grobe Essensreste im Mülleimer zu entsorgen.

Irrtum Nr. 5: Vorheizen des Backofens ist immer erforderlich

Bei den meisten Speisen kann auf das Vorheizen des Backofens verzichtet werden. Es gibt nur wenige Ausnahmen, zum Beispiel Biskuitrolle oder Pizza mit dünnem Boden. Bei allen Heißluft- oder Umluftarten sorgt die bewegte Luft für ein schnelles Aufheizen des Garraums, Vorheizen ist deshalb nicht erforderlich.

Irrtum Nr. 6: Bei kurzen Garzeiten braucht man keinen Topfdeckel

Auf jeden Topf passt ein Deckel – und das ist auch gut so! Auch bei kurzen Garzeiten wie zum Beispiel beim Eierkochen, spart es rund die Hälfte an Energie, den Topf mit einem gut aufliegenden Deckel zu schließen. So kann nur wenig Dampf und damit Energie entweichen. Außerdem sollte man unnötiges „Topfgucken“ vermeiden, ein Deckel aus Glas oder Kochgeschirr mit Kochanzeige helfen dabei.

( BM )