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Berliner helfen

Berufswahl: Seminar zur Studienorientierung für Schüler, Abiturienten und ihre Eltern ++ Vorsorge: Vortrag über die Gestaltungsmöglichkeiten eines Testaments ++ Studie: Stiftungen müssen fokussierter, mutiger und transparenter agieren

Seminar zur Studienorientierung für Schüler, Abiturienten und ihre Eltern

Für Eltern und Großeltern von Abiturienten, die ihre Kinder beziehungsweise Enkel bei der Entscheidung über Ausbildung und Studium unterstützen möchten, findet am 31. Oktober von 13 bis 19Uhr im Forum Berufsbildung, Charlottenstraße 2, 10969 Berlin ein Seminar statt. In dem Seminar wird gezeigt, wie die Berufs- oder Studienwahl richtungsweisend begleitet werden kann. Das Seminar behandelt die Hochschul- und Ausbildungslandschaft, die aktuelle Ausbildungs-Situation sowie Tipps und Tricks zur Ausbildungs- und Studienplatz-Suche. Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen. Die Teilnahme am Seminar ist kostenfrei. Es gibt 30 Plätze. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich unter www.planz-studienberatung.de/elternseminare.

Vortrag über die Gestaltungsmöglichkeiten eines Testaments

Früher oder später stellt sich die Frage: „Was bleibt, wenn ich gehe?“ Eine Krankheit ist oft Anlass dafür. Das Dokument, mit dem man über sein Hab und Gut entscheiden kann, ist das Testament. Es schafft Klarheit, sorgt für Familie und Freunde vor und setzt ein Zeichen, etwa wenn das Vermögen für einen Zweck wie die medizinische Forschung eingesetzt wird. Wie man dabei vorgehen muss, stellt Dr. Daniel Reinke, Experte für Medizin- und Erbrecht, am 13. November in einem Vortrag vor. Er gibt eine Einführung in das deutsche Erbrecht und wertvolle Tipps. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, eigene Fragen zu stellen. Der Eintritt ist frei. Zeit: 17 Uhr, Ort: Galerie, Kaiserin Friedrich- Haus, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin. Anmeldung unter Tel. 283 24 00 oder info@berliner-krebsgesellschaft.de

Stiftungen müssen fokussierter, mutiger und transparenter agieren

Stiftungen sind durch ihre finanzielle und politische Unabhängigkeit dafür prädestiniert, zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beizutragen. Um dieses Potential voll auszuschöpfen, müssen sie in Zukunft noch fokussierter, mutiger und transparenter agieren. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Zukunft des Stiftens“ von Roland Berger Strategy Consultants, die die Robert Bosch Stiftung in Auftrag gegeben hat. Die Studie zeigt, dass Stiftungen eine immer wichtigere Rolle spielen. So belegen aktuelle Erhebungen, dass die Zahl der Stiftungen in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren um rund 70 Prozent zugenommen hat auf 20.150 (2013). Bemerkenswert ist dabei die Entwicklung von Bürgerstiftungen, deren Vermögen sich seit 2003 von knapp 20 auf 216 Millionen Euro mehr als verzehnfacht hat.