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Rheumatherapie im Wandel

1500 bis 1800 Die mittelalterlichen Methoden gegen Rheuma, etwa die Gabe von Quecksilber, muten heute abenteuerlich an. Katzenfelle sollten durch Wärme heilen, Opium gab es gegen die Schmerzen. Durch Aderlässe oder Brechmittel wie das Gift des Roten Fingerhutes sollte die Krankheit aus dem Körper herausgeleitet werden.

1900 bis 1989 Acetylsalicylsäure war der erste Wirkstoff, der gegen die Entzündung wirkte und gleichzeitig Schmerzen linderte (nur für Erwachsene). 1948 konnte durch die Entwicklung von Cortison und nicht-steroidalen Antirheumatika wie Diclofenac und Ibuprofen Entzündungswerte gesenkt werden. Die Ende der 1970er-Jahre entwickelten krankheitsmodifizierenden Antirheumatika halfen die Erkrankung anzugehen und nicht nur ihre Symptome.

1990 bis heute In den Jahren zwischen 1990 und 2000 entwickelten Forscher mit der TNF-alpha-Blockade eine verbesserte Therapie. Biologische Medikamente können das Fortschreiten der Krankheit stoppen.

Quelle: Pfizer