Kinder Kinder

Aufgeschnappt und aufgeschrieben

Freitag, 20 Uhr, in einem Badezimmer in Köpenick

Da die Familie den ganzen Tag über draußen war, sucht die Mutter am Abend ihren Sohn nach Zecken ab. „Zecken können Borreliose übertragen“, erklärt sie ihm, „das ist eine Nervenerkrankung“. Darauf der Fünfjährige: „Mama, ist man dann ständig genervt, wenn man die Krankheit hat?“

Samstag, 14 Uhr Kurzurlaub im Harz / Bad Harzburg

Der Vater auf Wanderung mit seinem 5-jährigen Sohn Mats. Mats fragt: „Papa, was ist denn das für eine Furche?“ Der Vater antwortet: „Ein ausgetrocknetes Flußbett.“ Neue Frage: „Wo kommen denn die Steine her?“ –„Die hat der Fluß mitgebracht.“ Mats fragt wieder: „Und wo ist der Fluß geblieben?“ Der nun etwas genervte Vater antwortet: „Der ist auf dem Berg und sucht neue Steine !“

Mittwoch, 16 Uhr, ein Laden in Charlottenburg

Riccardo, fünf Jahre alt, ist unterwegs mit Mama und Oma. Er bockt rum und wird daher von den beiden Erwachsenen gefragt, warum er so mies drauf ist. Darauf Riccardo: „Ich habe einen Grund, aber der fällt mir gerade nicht ein.“

Donnerstag, 18 Uhr, ein Zimmerin Prenzlauer Berg

Der Strohwitwer-Vater ruft seinen fünfjährigen Sohn an. „Hallo?“ – Hallo Sohn!“ – „Hallo Papa!“ – „Was machst Du so?“ – „Ich telefoniere mit dir!“ – „Nein, ich meine, was hast du davor gemacht?“ – „Davor bin ich zum Telefon gelaufen!“

Diesmal aufgeschnappt von Daniela Hildebrandt und Christa Hüther. Haben auch Sie eine lustige oder denkwürdige Begebenheit mit Kindern erlebt? Dann schreiben Sie an familie@morgenpost.de