Berliner helfen

Danke für Ihre Spenden

Wie Abonnenten den Verein „Berliner helfen“ in der Urlaubszeit unterstützen

In den Sommerferien leert sich die Stadt, viele Berliner fahren in den Urlaub und natürlich auch die Leser der Berliner Morgenpost. Viele Abonnenten bestellen aber die Zeitung während ihrer Abwesenheit nicht ab, sondern lassen Sie an ein Krankenhaus oder ein Seniorenheim liefern. Dafür spendet der Verlag 3 Euro an den Verein Berliner helfen, im vergangenen Jahr waren es insgesamt 36.000 Euro. Mit diesen Leser-Spenden können wir bedürftigen Menschen in der Stadt helfen, für die ein Urlaub oder auch nur ein Ausflug nicht möglich wäre.

„Wir möchten uns im Namen, der von uns betreuten Mehrlingsfamilien sehr herzlich für ein tolles Sommerfest im FEZ bedanken“, schreibt Petra Grieben vom Kindergesundheitshaus der Charité. Sie und ihre Kollegen betreuen Familien mit Zwillingen, Drillingen und mehr Kindern, die einen schweren Start ins Leben haben. Dank der Spende von Berliner helfen haben die Familien einen Tag im schönen Ambiente des Waldcafés im FEZ verbracht. „Die Kinder konnten Ponyreiten, Basteln und an einer Tierführung mit Streicheleinheiten teilnehmen. Ein reichhaltiges Büffet hat alle gut versorgt“, berichtet Petra Grieben und hat dazu ein paar Fotos mitgeschickt, darunter das große Bild oben. „Beim Betrachten der Bilder bin ich immer noch beflügelt von der fröhlichen Kinderstimmung“, erzählt sie.

Post kam auch vom Jugendamt Pankow: „Dank Ihrer Unterstützung konnte mein Mündel, 13 Jahre alt und begeisterter Fußballer, an einer Turnierreise seines Vereins nach Göteborg teilnehmen. Er hat diese Reise wirklich verdient, in seiner Schule kümmert sich als Pate um einen Mitschüler und hat ihm zu einer guten Note in Mathe verholfen. Davon hat er stolz seinem Erzieher berichtet“, schreibt Vormund Ralf Becker. Mit einer Spende kann auch dem 10-jährigen Bruder des Jungen ein Fußballcamp im August in Kölln ermöglicht werden. „Die Vorfreude ist riesig“, berichtet der Vormund, der sich um Kinder kümmert, die aus ihren Familien genommen werden müssen und unter der Obhut des Jugendamtes in betreuten Einrichtungen oder Pflegefamilien aufwachsen. Für Ferienfahrten oder Extras wie Fahrräder oder Sportausrüstungen reicht der staatliche Pflegesatz nicht aus.

Mit Spenden an Berliner helfen werden auch Freizeit- und Ferienprogramme von Kinderbetreuungseinrichtungen wie dem Kinderhaus Bolle in Marzahn, Jona’s Haus in Staaken oder der Gelben Villa in Kreuzberg finanziert. Sie bieten Kindern sinnvolle und kreative Beschäftigung mit Musik, Malerei, Sport und Tanz, Anregungen für ihre Entwicklung, die sie oft zu Hause nicht oder nicht in ausreichendem Maße erhalten. „Die Kinder hier sind ja nicht dümmer als die in Frohnau. Aber ihr Startblock im Leben steht 30 Meter weiter hinten“, sagt Eckhard Baumann, Leiter des Kinderhauses Bolle in Marzahn, das im vergangenen Jahr für seine vielen kostenlosen Lernangebote als Bildungstankstelle ausgezeichnet worden ist.

Einen visuellen Gruß als Dankeschön für die kurzfristig ermöglichte Unterstützungschickt Michael Pigl-Andrees vom Circus Sonnenstich, in dessen Jugendgruppe Kinder mit Down-Syndrom artistische Fähigkeiten trainieren, die sie dann vor Publikum präsentieren. „Dadurch erfahren die Kinder Selbstvertrauen und Erfolg, den sie im Alltag vermissen“, sagt der Projektleiter.

Ein herzliches Dankeschön kommt auch von Anja K. Nach mehreren Bandscheibenvorfällen und Folgeerkrankungen ist die 53-jährige im Rollstuhl gelandet. „Ich will mich nicht meinem Schicksal ergeben“, schrieb sie. Berliner helfen e.V. und weitere Stiftungen und Vereine gaben Zuschüsse zum Kauf eines behindertengerechten Autos, von dem sie nun ein Foto schickte. „Ich möchte danke sagen, dass ich wieder Anteil nehmen darf am Leben“, schreibt Anja K. auf ihrer Karte. Diesen Dank geben wir gern an unsere Spender weiter. Jeder gespendete Euro wir ohne Abzüge eingesetzt. Die Verwaltungskosten für den Verein trägt die Berliner Morgenpost.