Kindermode

Bubble.kid: Bunter Stoff-Mix statt Gold und Glitzer

Weil Lene König nach der Geburt ihres Sohnes die Mode für Jungen „grauenhaft“ fand, begann die Diplom-Kommunikationswirtin zu nähen.

Zuerst für ihren Sohn, dann für die Söhne ihrer Freundinnen. Als sie begann, für die Söhne der Freundinnen ihrer Freundinnen zu nähen, schrieb sie zusammen mit ihrem Bruder Stefan einen Business-Plan. Daraus entstand die Marke bubble.kid. Mittlerweile arbeitet das Unternehmen der Geschwister nach Art großer Marken und launcht zwei Kollektionen im Jahr. Einige Elemente kehren immer wieder: Schoko, Petrol und Gras sind „Bubble-Kid-Farben". Kontraste setzen bunte Reißverschlüsse, gestreifte Bündchen oder der Einsatz andersfarbigen Stoffes an Taille und Saum. „Ungewöhnliche Kombinationen, mehr Mut, das ist für unsere Kunden Berlin“, sagt Lene König, die viele ihrer Stoffe selbst entwirft. Ihre Erfahrungen als Mutter fließen ebenso ins Design ein wie die Praxistauglichkeit: „Bei mir muss alles in der Maschine waschbar sein!“

Sieben Jahre lang haben die Geschwister König ihre Mode im eigenen Geschäft in Mitte verkauft und nebenher den Großhandel aufgebaut. Jetzt haben sie ein Head Office in der Storkower Straße 115. Die Kleidung gibt es nur bis Größe 98/104. „Unsere Kunden sind die Eltern, nicht die Kinder“, sagt Lene König. Selbstständige aus kreativen Berufen, denen Nachhaltigkeit wichtig ist: So beschreibt sie die Kundschaft. Einen Blick auf die Mode gibt’s unter www.bubblekid.de.