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Altersklassen und Ligen

Der Jugendfußball ist auf verschiedene Altersklassen aufgeteilt. Die Einteilung erfolgt nach Jahrgängen, wobei immer zwei Jahrgänge zu einer Altersklasse zusammengefasst werden. Die ältesten Jugendlichen werden international als U19 bezeichnet und heißen in Deutschland A-Junioren. In ihr spielen die Jahrgänge, die im laufenden Jahr 18 oder 19 werden. Die beiden nächst jüngeren Jahrgänge werden dann als B-Junioren bezeichnet, es folgen C-, D-, E- und F-Junioren. Die aller jüngsten Spieler heißen historisch bedingt meist nicht G-Junioren, sondern Bambini, Knirpse oder Mini-Kicker, bzw. einfach Minis. Häufig wird dem italienischen Plural Bambini fälschlicherweise noch ein Plural-s angehängt.

Bei den Jungen ist die untere Liga die Kreisliga, die meistens in mehrere Gruppen oder Staffeln unterteilt ist.

Ab der D-Jugendgibt es darüber hinaus Leistungsstaffeln oder Sondergruppen. Ab hier gelten auch erst die Regeln von Abseits und Rückpass. In der D-Jugend kann noch bzw. schon mit sieben oder neun Spielern gespielt werden, das Spielfeld wird dementsprechend entweder quer in einer Hälfte oder verkürzt, zur Gänze bespielt.

Ab der C-Jugend gibt es auch Bezirksstaffeln, Verbandsliga, Oberliga und Regionalligen. Für die Bundesligavereine gibt es zusätzlich für diese Altersklasse eine Nachwuchsliga. Die A- und B-Junioren spielen bis zur Bundesliga. Um den Beweis für die störungsfreie Gewährleistung des aufwendigen Spielbetriebes nachzuweisen, muss beim Aufstieg eine Sicherheitsleistung von 100.000 Euro hinterlegt werden.

Da es nicht annähernd so viele Fußball spielende Mädchen gibt, gibt es meistens nicht so viele Altersklassen. Mädchen spielen oft bis zur D-Jugend bei den Jungen mit und es gibt nur die Altersklassen B und C, da die der A-Jugend entsprechenden Jahrgänge bereits in der Seniorenklasse mitspielen.