Geldtipp

Haben Schnäppchenjäger weniger Rechte?

So können Familien sparen

Montag beginnt der Sommerschlussverkauf. Doch Kunden müssen trotz der Preisnachlässe kaum Abstriche bei ihren Rechten machen.

Umtausch: Reduzierte Waren im Schlussverkauf sind meist grundsätzlich vom Umtausch ausgeschlossen. Ausnahme: Ist die Ware aber mangelhaft, kann der Kunde dies reklamieren.

Reklamation: Für Händler gilt eine zweijährige Gewährleistungsfrist, in der sie für das Produkt haften. Tritt innerhalb des ersten halben Jahres ein Mangel auf, muss der Händler beweisen, dass das Produkt beim Kauf einwandfrei war. Danach ist der Kunde in der Pflicht.

Online-Käufe: Wer im Internet, per Post oder Telefon bestellt, kann Ware binnen zwei Wochen zurückschicken. Musik, Videos und Software müssen in der versiegelten Hülle stecken.

Mondpreis: Eine Preissenkung ist Augenwischerei, wenn der Händler den Ausgangspreis vorher extra erhöht hat. Solche Mondpreise sind verboten, aber schwer nachzuweisen.

Unverbindliche Preisempfehlung: Elektromärkte werben gerne mit Rabatten auf die Empfehlung des Herstellers. Nach Erfahrung der Verbraucherzentralen geben viele Händler die Empfehlungen aber als zu hoch an – die Nachlässe sind also niedriger.