Geldtipp

Wie Familien Geld vom Finanzamt zurück bekommen

Etwa 800 Euro bekommen Arbeitnehmer durchschnittlich vom Finanzamt zurück. Für Eltern gibt es für 2012 Erleichterungen. Einige Änderungen im Überblick:

Berufsausbildungskosten: Aufwendungen für die erste eigene Berufsausbildung oder ein Erststudium werden jetzt bis zu 6000 Euro (vorher 4000 Euro) jährlich als Sonderausgaben anerkannt.

Kinderbetreuung: Bisher konnten Ausgaben für die Betreuung der Kinder nur dann steuerlich geltend gemacht werden, wenn beide Elternteile einer Beschäftigung nachgingen. Seit dem 1. Januar 2012 können nun alle Betreuungskosten für Kinder, bis zur Vollendung des 14. Lebensjahrs ohne besonderen Nachweis, als Sonderausgaben Berücksichtigung finden.

Kindergeld und -freibeträge: Bei volljährigen Kindern unter 25 Jahren entfällt die Einkommensüberprüfung für Kindergeld und Kinderfreibeträge. Das heißt: Eltern erhalten auch dann weiter das volle Kindergeld, wenn die bisher gültige Grenze für Einkünfte und Bezüge des Kindes von 8004 Euro jährlich überschritten wird. Hat das Kind bereits eine Ausbildung oder ein Erststudium abgeschlossen, gilt die neue Regelung nur, wenn der Nachwuchs nicht erwerbstätig ist.

Entfernungspauschale: Das Finanzamt vergleicht nur noch die Jahreskosten. Wer den Arbeitsweg abwechselnd mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegt, muss die Kosten nicht mehr für jeden Arbeitstag einzeln belegen.