Selbstständigkeit

Ein lange geplantes Unterfangen

Regina Fleck (45), drei Kinder (24, 17, 14), Chefin der Installationsfirma Briz in Britz

Eigentlich wollte ich Bildhauerei studieren. Aber meine Wunschakademie in Griechenland hat meine Fachhochschulreife in Gestaltung nicht anerkannt. Deshalb habe ich Bürokauffrau gelernt, ganz gezielt in einer Sanitär- und Heizungsfirma, denn mein Mann ist Gas-Wasser-Installateur und besuchte gerade die Meisterschule. Wir wollten uns damals schon selbstständig machen. Seit Ende 2000 haben wir nun eine eigene Firma, ich bin die Geschäftsführerin. Viel Zeit für die Familie bleibt mit einem Handwerks-Unternehmen nicht. Wenn ein Kind krank wurde, musste es immer möglichst schnell wieder in die Schule. Und auch die Jüngste musste öfter mal allein zu Hause bleiben. Obwohl ich eher in einer Männer-Branche arbeite: Als Exot fühle ich mich bei MammaMia nicht. Die Themen sind ja für uns alle die gleichen, sei es nun eine Warnung vor betrügerischen E-Mails oder eine Einführung, wie man Unternehmensplattformen nutzt.