Geldtipp

Carsharing als preiswerte Alternative für Wenigfahrer

Großstädter sind mit Fahrrad und öffentlichen Verkehrsmitteln meist gut bedient.

In manchen Fällen ist aber gerade für Familien ein Auto (oder Zweitauto) praktisch. Ein Auto zum Teilen, sprich: Carsharing, ist da eine preisgünstige Lösung.

Grundsätzlich gibt es zwei Spielarten: stationsbasiertes oder freies Carsharing, auch "Free-Floating" genannt. Das Auto wird bei dieser Variante irgendwo abgestellt und von dort wieder genutzt. Daimler und Europcar bieten gemeinsam Car2Go an, BMW und Sixt sind mit DriveNow vertreten. Wer ein Auto nutzen will, schaut auf dem Smartphone oder am PC nach, wo das nächste Auto steht. Meist gibt es nur eine Fahrzeugklasse - in der Regel kleine, gut zu parkende Autos. Beim Carsharing mit festen Stellplätzen kann der Fahrer dagegen zwischen mehreren Autoklassen wählen und auch länger vorab planen. Das gewünschte Auto wird im Vorfeld für einen bestimmten Zeitraum gebucht, am Stellplatz abgeholt und an der gleichen Stelle auch wieder zurückgegeben.

Die Tarifstruktur der Anbieter ist ähnlich. Die Anmeldegebühr liegt zwischen 9,90 und 40 Euro. Dazu kommt eventuell ein Monatsentgelt - und natürlich der Nutzungstarif. Beim stationären Carsharing liegen die Kosten bei etwa zwei Euro pro Stunde plus 17 bis 22 Cent pro Kilometer. Daneben gibt es Vielfahrertarife. Beim Free-Floating wird jede Minute abgerechnet, meist mit 29 Cent. Car2Go nimmt ab dem 21. Kilometer zusätzlich 29 Cent pro Kilometer.