Kerstin Brünner (43)

Mit dem Laptop in die Turnhalle

Kerstin Brünner (43), zwei Kinder (8 und 10), Büro-Organisatorin in Lichtenrade

Eigentlich hatte ich schon immer den Wunsch, mich selbstständig zu machen, um mir meine Zeit einteilen zu können. Als mein erstes Kind kam, wurde dieser Wunsch noch ein bisschen größer und ich habe meine Firma gegründet. Denn seinem Chef zu sagen, dass man nachmittags nach Hause geht und sich dafür abends noch mal an den Computer setzt, ist schwierig. In der eigenen Firma geht das. Ich kann zum Beispiel die Kinder zum Sport fahren und arbeiten, während ich vor der Halle auf sie warte. Andererseits hat man nie richtig frei. Wenn wir in den Urlaub fahren, nehme ich immer meinen Laptop mit, damit ich Anfragen sofort beantworten kann. Zum Glück ist mein Mann ebenfalls selbstständig, so dass er Verständnis hat. Am Netzwerk schätze ich, dass wir uns unterstützen können. Ein ganz praktisches Beispiel: Wenn ich bei einer Messe allein am Stand bin und noch einmal los muss, um etwas zu holen, ist das schwierig. Wenn wir uns einen Stand teilen, ist das kein Problem. Viel wichtiger finde ich aber noch, wie wir uns motivieren und stärken.