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Hilfe bei Trauer

Statistik Jährlich sterben in Deutschland laut Statistischem Bundesamt etwa rund 9000 Kinder und junge Erwachsene. Zurück bleibt eine Vielzahl von Menschen aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis, die sich mit ihrer Trauer oft allein gelassen fühlen. Da Männer anders trauern als Frauen, Kinder anders als Erwachsene, gibt es nach einem Todesfall oft Enttäuschungen und Missverständnisse, die die Betroffenen in ihrem Schmerz zusätzlich belasten.

Unterstützung Bei Einzelberatungen und in Gesprächsgruppen finden Trauernde psychologische wie praktische Hilfe. Es gibt Angebote speziell für Eltern, für Geschwister und auch für Berufsgruppen wie Ärzte, Lehrer, Therapeuten. Der Verein Kindergesundheitshaus e.V. wendet sich u.a. speziell an Eltern, deren Zwillingskind gestorben ist. Die Gruppe wird von einer Psychologin und einer Kinderkrankenschwester des Vivantes Klinikums Neukölln professionell geleitet. Kontakt: i.schwager@gmx.de, Tel. 0179/13 18 918.

Adressen Der "Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V." (VEID) ist ein Netzwerk aus bundesweit fast 500 Vereinen und Selbsthilfegruppen. Die Internetseite des VEID (www.veid.de) informiert über die Gruppen und Ansprechpartner in Berlin und im Umland, bietet Literaturtipps und Hinweise auf aktuelle Termine wie Trauerseminare sowie ein Forum zum Austausch.