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Behandlung und Kosten

Statistik Zehn Prozent aller Paare in Deutschland brauchen länger als zwei Jahre, um schwanger zu werden.

Behandlung Je nach Diagnose können Medikamente, eine Hormonbehandlung oder eine Operation helfen.

Künstliche Befruchtung Wenn Spermium und Eizelle nicht auf natürlichem Weg zueinander finden, kann künstliche Befruchtung helfen. So können die Spermien zum Zeitpunkt des Eisprungs in die Gebärmutter gespült werden. Die Erfolgsaussichten liegen bei fünf bis 15 Prozent. Verbreitet ist auch die In-Vitro-Fertilisation (IVF). Dabei wird die Eizelle mit der Samenzelle im Reagenzglas befruchtet. Etwa jeder dritte Versuch führt zu einer Schwangerschaft. Es kann auch das Spermium außerhalb des Körpers in das Innere der Eizelle gespritzt werden (ICSI-Verfahren). Die Schwangerschaftsrate liegt bei etwa 40 Prozent, die Geburtenrate bei geschätzt zehn bis 15 Prozent pro transferiertem Embryo.

Recht In Deutschland sind unter anderem die Verwendung fremder Eizellen und Leihmutterschaft verboten.

Kosten Gesetzliche Krankenkassen übernehmen in der Regel 50 Prozent der Kosten für maximal drei Versuche. Bestimmte Voraussetzungen (Alter, Verheiratung) müssen erfüllt sein. Der Eigenanteil liegt pro Versuch bei mehr als 1000 Euro. Ist der unfruchtbare Partner privat versichert, werden vermutlich die vollen Kosten übernommen.