Geldtipp

Schutz gegen Berufsunfähigkeit muss nicht teuer sein

Der Hälfte aller Unter-Dreißigjährigen ist sich nicht bewusst, wie hoch das finanzielle Risiko einer Berufsunfähigkeit im Laufe ihres Erwerbslebens ist.

Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung im Auftrag der Hannoverschen Lebensversicherung. Jeder fünfte junge Arbeitnehmer unter 30 Jahren ist davon überzeugt, dass ihm im Falle einer Berufsunfähigkeit 60 Prozent seines Nettoeinkommens zustehen. Die Realität sieht jedoch anders aus: Berufseinsteiger erhalten gar nichts. Sie sollten daher dringend vorsorgen, und das am besten schon in jungen Jahren. Denn wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, muss der Assekuranz ausführliche Informationen über seine Vorgeschichte liefern. Je später man die Police abschließt, desto höher die Gefahr, keine mehr zu bekommen oder Ausschlüsse oder Zuschläge hinnehmen zu müssen.

Verbraucherschützer raten, sich möglichst zu Beginn des Studiums oder der Ausbildung um dieses Thema zu kümmern. Wer zunächst noch nicht so viel verdient, kann erst mal mit einer geringen Versicherungssumme von 1000 bis 1500 Euro anfangen. Der monatliche Beitrag liegt dann je nach Unternehmen zwischen 20 und 60 Euro. Die meisten Versicherungen bieten Policen mit einer sogenannten Nachversicherungsgarantie an. So können Policen-Inhaber die Versicherungssumme nach Bedarf später anpassen - ohne dass sie eine erneute Gesundheitsprüfung überstehen müssen.