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Statistik: Immer mehr Kinder werden vom Jugendamt betreut ++ Therapie: Auch Ältere sollten ihre seelischen Probleme angehen ++ Hilfe: Caritas-Spendenaktion für Kinder-Mittagstische

Immer mehr Kinder werden vom Jugendamt betreut

2011 haben die Jugendämter in Deutschland 38.500 Kinder und Jugendliche in Obhut genommen. Das waren laut Statistischem Bundesamt gut 2100 (sechs Prozent) mehr als 2010. In den letzten Jahren habe die Zahl stetig zugenommen. 10.400 (27 Prozent) der Kinder kamen danach in eine Pflegefamilie oder in ein Heim. 4700 (12 Prozent) erhielten Hilfe im Krankenhaus oder der Psychiatrie. 15.800 junge Menschen (41 Prozent) kehrten wieder zu den Sorgeberechtigten zurück.

Auch Ältere sollten ihre seelischen Probleme angehen

Senioren machen nur selten eine Therapie - dabei kann sie bei ihnen ebenso wirksam sein wie bei Jüngeren. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde hin. Etwa 20 Prozent der über 65-Jährigen leiden an einer psychischen Erkrankung, meist an Demenzen, Depressionen, Schlaf- oder Angststörungen. Nur zwei von 100 Betroffenen machen eine Therapie. Ältere sind oft von einschneidenden Veränderungen betroffen wie dem Ende des Berufslebens, Krankheiten und dem Tod des Partners oder Freunden.

Caritas-Spendenaktion für Kinder-Mittagstische

Der Caritasverband für das Erzbistum Berlin bittet um Spenden für seine Kinder-Mittagstische. Mehr als 4000 Mädchen und Jungen in der Region gehen morgens oft ohne Frühstück aus dem Haus. Gemeinsam mit den Berliner Tafeln bietet die Caritas eine Mahlzeit am Tag, auch in den Schulferien. "Nach den gemeinsamen Mahlzeiten verbringen viele Kinder, auf die zu Hause niemand wartet, bei der Caritas sinnvoll und fröhlich ihre Freizeit", sagt Direktorin Ulrike Kostka. Es gebe Spiele, Sport, Musik, Ausflüge und Mutter-Kind-Kochkurse. Infos: www.caritas-spenden-berlin.de