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Senioren: Zu wenig altersgerechte Wohnungen in Deutschland ++ Partnerschaft: Traumhochzeit: 65 Prozent wollen Feier im kleinen Kreis ++ Kinder: Mit Bindehautentzündung lieber zu Hause bleiben ++ Jugendliche: Warnung vor exzessivem Alkoholkonsum

Zu wenig altersgerechte Wohnungen in Deutschland

Gut drei Viertel der Deutschen (77 Prozent) befürchten, dass es nicht genügend bezahlbare Wohnungen für Senioren gibt. Das ergab eine Umfrage der GfK Marktforschung im Auftrag des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen. Bei der Altersgruppe der 50- bis 59-Jährigen sind es sogar 85 Prozent. Nach einer Analyse des Kuratoriums Deutsche Altershilfe zum Wohnungsbestand älterer Menschen sind nur ein Prozent der Wohnungen altersgerecht. In 90 Prozent der Wohnungen leben Senioren demnach mit Barrieren. Das Kuratorium beziffere den Bedarf an altersgerechten Wohnungen bis zum Jahr 2020 auf drei Millionen.

Traumhochzeit: 65 Prozent wollen Feier im kleinen Kreis

Die Zeit der großen Partys ist offenbar vorbei. Für eine Hochzeit im großen Stil sprechen sich nur 35 Prozent der Deutschen aus. Kulinarisch geht es bei der Eheschließung aber traditionell zu: 59 Prozent bestehen auf ein festliches Essen im Restaurant, auf die obligatorische Hochzeitstorte wollen 57 Prozent nicht verzichten. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage der CreditPlus Bank AG. Opulentes Hochzeitskleid und stattliche Limousine sind out: Lediglich für ein Drittel der Befragten ist es wichtig, standesgemäß vorzufahren und sich in teurer Robe gekleidet das Jawort zu geben. Selbst auf die Flitterwochen könnten 48 Prozent der Deutschen nach der Hochzeit verzichten. Ganz am Ende der Beliebtheitsskala stehen die Hochzeitsnacht im Hotel (23 Prozent), Hochzeitskutsche (16 Prozent) und Feuerwerk (12 Prozent).

Mit Bindehautentzündung lieber zu Hause bleiben

Kinder mit roten und tränenden Augen sollen nicht weiter in den Kindergarten oder Hort gehen. Der Grund: Dahinter kann eine Bindehautentzündung stecken, die sehr ansteckend ist. Sind beide Augen betroffen, ist sie oft von einem Virus ausgelöst, etwa bei einer Erkältung, erklärt die Kinderärztin Dr. Claudia Saadi im Apothekenmagazin "Baby und Familie". Bei einer bakteriellen Form verlaufe die Entzündung meist einseitig ohne Begleitsymptome. Das Kind sollte erst wieder in den Kindergarten gehen, wenn die Behandlung begonnen wurde oder die Symptome abgeklungen sind.

Warnung vor exzessivem Alkoholkonsum

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) warnt vor den Folgen exzessiven Alkoholkonsums bei Jugendlichen. Rauschtrinken im Jugendalter könne zu Störungen wichtiger Hirnfunktionen führen und dürfe nicht unterschätzt werden. Vor allem im Jugendalter beeinträchtige starker Alkoholkonsum kognitive Leistungen wie Gedächtnis und Aufmerksamkeit. Alkoholisierte hätten ein zehnfach erhöhtes Risiko, einen Unfall zu erleiden. Laut einer Studie der BZgA tranken 2011 knapp 40 Prozent der 18- bis 25-Jährigen regelmäßig Alkohol, etwa 42 Prozent hatten im vergangenen Monat einen Rausch. Die Zahlen sind seit Jahren fast unverändert hoch.