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Urteil: Elternzeit darf nicht aufgespart werden ++ Sicherheit: Fahrradhelme sitzen oft zu locker auf dem Kinderkopf ++ Senioren: Unabhängige Heimaufsicht hilft bei Problemen ++ Frauen: Talisman und Glücksbringer sind typisch weiblich

Elternzeit darf nicht aufgespart werden

Einen Anspruch auf Arbeitslosengeld haben Eltern nur dann, wenn ihre Kinder während der Elternzeit jünger als drei Jahre sind. Das hat das Sozialgericht Speyer entschieden (Az.: S 1 AL 31/11). Dies gelte auch, wenn mehrere Kinder gleichzeitig erzogen werden. In dem verhandelten Fall hatte sich eine Mutter die nicht verbrauchte Elternzeit ihres ersten Kindes aufgespart und wollte sie im Anschluss an die Elternzeit ihres zweiten Babys nehmen. Da war das erste Kind aber schon älter als drei Jahre. Die Agentur für Arbeit war der Meinung, dass die Zeit für die Kindererziehung nicht aufgespart werden dürfe, und verweigerte die Zahlung - zu Recht, wie das Sozialgericht nun bestätigte.

Fahrradhelme sitzen oft zu locker auf dem Kinderkopf

Nicht nur beim Radfahren, sondern auch beim Inline-Skaten sollten Kinder immer einen Schutzhelm tragen. Der Helm muss der Kopfform und -größe des Trägers entsprechen und fest anliegen, darf aber nicht zu eng sein, erklärt Brigitte Hendel vom TÜV Rheinland in Köln. Außerdem sollte der Helm ein GS-Zeichen tragen. Das garantiert, dass er die gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen erfüllt. "Häufig sieht man Kinder mit Helmen, die ihnen vorne hoch auf dem Kopf sitzen und hinten tief im Nacken hängen", sagt Hendel. Das sei ein Zeichen dafür, dass der Helm zu groß oder falsch eingestellt ist. Neben der richtigen Helmgröße sei es wichtig, dass der Kinnriemen richtig sitzt und Stirn, Schläfen sowie Hinterkopf abgedeckt sind.

Unabhängige Heimaufsicht hilft bei Problemen

Alten- und Pflegeheime sind verpflichtet, umgehend den Beschwerden von Bewohnern nachzugehen. Bleibt aber sowohl die persönliche Intervention als auch die Beschwerde über den Bewohnerbeirat ohne Folgen, so können Betroffene sich an die unabhängige Heimaufsicht wenden, berichtet der "Senioren Ratgeber". Diese Behörde kontrolliert, ob das Heim die gesetzlichen Vorschriften einhält und die Pflegequalität sicherstellt. Die für das jeweilige Heim zuständige Behörde muss im Heimvertrag genannt sein. Gute Heime hängen die Adresse öffentlich aus.

Talisman und Glücksbringer sind typisch weiblich

Ob als Anhänger um den Hals, als Stofftier am Handtäschchen oder als Porzellan-Schweinchen auf dem Nachttisch: Der persönliche Talisman soll dem Glück ein wenig auf die Sprünge helfen. Wie eine Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" herausfand, sind Glücksbringer in Deutschland hauptsächlich bei Frauen beliebt. Vier von zehn der weiblichen Befragten gaben an, einen persönlichen Talisman zu besitzen, bei den 14- bis 39-jährigen Frauen sind es sogar 52 Prozent. Männer können solchem Aberglauben im Vergleich wesentlich weniger abgewinnen: Nur jeder fünfte männliche Befragte nennt einen Glücksbringer sein Eigen.