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Sein Leben und sein Werk

Biografie Geboren ist Klaus Kordon am 21. September 1943 in Berlin-Pankow. Er wuchs im Ost-Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg auf und verbrachte seine Jugend nach dem Tod der Mutter in verschiedenen Heimen. Nach einem Fluchtversuch aus der DDR im Jahr 1972 wurde er festgenommen und verbrachte ein Jahr in Stasi-Haft. 1973 kaufte ihn die Bundesrepublik Deutschland frei. Sein erstes Buch, der Jugendroman Tadaki, erschien 1977.

Werke Bis heute hat Klaus Kordon rund 70 Bücher verfasst. Er schreibt Romane, Erzählungen, Märchen und Gedichte. Zu den bekanntesten zählen "Monsun oder der weiße Tiger" (1980) und "Die roten Matrosen" (1985). Letzterer ist der erste Teil der Roman-Trilogie "Wendepunkte". Die anderen beiden Bücher der Trilogie, "Mit dem Rücken zur Wand" und "Der erste Frühling", erschienen 1990 und 1993. Im Jahr 2002 kam sein autobiografischer Roman "Krokodil im Nacken" heraus, in dem Klaus Kordon die Hafterfahrung verarbeitete.

Auszeichnungen Klaus Kordon ist ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller. 1982 erhielt er den Friedrich-Gerstäcker-Preis für "Monsun oder der weiße Tiger", 1985 den Zürcher Kinderbuchpreis "La vache qui lit" für "Die roten Matrosen", 1995 den Deutschen Jugendliteraturpreis für "Die Zeit ist kaputt", 1999 den Silbernen Griffel und 2003 den Deutschen Jugendliteraturpreis für "Krokodil im Nacken". Klaus Kordon ist Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur.

Familie Klaus Kordon ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und ist inzwischen Großvater.