Geldtipp

Mit einer Tankfüllung möglichst weit fahren - so sparen Sie Sprit

Die Osterferien lassen vielen Familien bereits Angst und Bange vor neuen Spritpreisrekorden werden. Mit den folgenden Tipps vom ADAC können Sie zwar nicht an der Preisschraube drehen - aber den Verbrauch Ihres Autos deutlich senken.

Am besten vorausschauend und bei niedriger Motordrehzahl unter 2000 Umdrehungen pro Minute fahren. Dafür zügig den zweiten Gang einlegen und dann rasch hoch schalten: bei Tempo 30 in den dritten, bei 40 in den vierten und ab 50 in den höchsten Gang. An der roten Ampel lohnt es ab zehn Sekunden Warten, den Motor abzuschalten. Auf der Autobahn bringt weniger Gas Ersparnis: maximal 120 fahren. Wer in dichtem Verkehr möglichst selten bremst und wieder anfährt, braucht auch weniger Benzin. Außerdem spart ein erhöhter Reifendruck (maximal 0,5 bar über Herstellerempfehlung) Sprit.

Ganz ohne Tanken geht es nicht. Dann gilt: Morgens ist Benzin meist teurer als abends, zu Beginn der Woche günstiger als gegen Wochenende (Freitag ist der Tag mit traditionell höchsten Preisen). An freien Tankstellen gibt's Kraftstoff häufig zwischen zwei und vier Cent günstiger, besonders teuer sind Autobahntankstellen.

Doch: Extratouren lohnen selten. Effektiver ist meist, mal den Kofferraum aufzuräumen und unnötigen Ballast loszuwerden. Denn mit dem Gewicht steigt der Spritdurst von Fahrzeugen.