FamilienNews

Studie: Kein Sex: Dann bleiben Männer länger wach

Studie

Kein Sex: Dann bleiben Männer länger wach

Es ist ein hartnäckiges Vorurteil, stimmt aber nicht: Männer schlafen nach dem Sex nicht früher ein als Frauen. Das berichtet das Apothekenmagazin "Baby und Familie" und beruft sich auf eine wissenschaftliche Untersuchung aus den USA. Diese brachte zudem an den Tag, dass die Männer länger wach bleiben, wenn es keinen Sex gab. Die Erklärung suchen die Autorinnen der Studie in der Vorzeit: Vielleicht sei es eine Art Wache der Männer, damit ihre Frauen nicht fremdgehen.

Kinderärzte

Medikamente gegen ADHS sind sinnvoll

Fachärzte haben Medikamente für Kinder mit dem Zappelphilipp-Syndrom verteidigt. Die Häufigkeit der Arzneimittelverschreibungen an Kinder mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) entspreche internationalem Standard, erklärten der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands, die Arbeitsgemeinschaft ADHS der Kinder- und Jugendärzte sowie der Berufsverband der niedergelassenen Neuropädiater. Diagnosen und Fehldiagnosen seien nicht häufiger als in anderen Ländern. Es gebe für ADHS ein klar definiertes Störungsbild. Die Krankheit sei keine Erfindung von Personen, Gruppen oder der Pharmaindustrie, betonten die Verbände als Reaktion auf Kritik.

Gesundheit

Rohes Fleisch für Kinder und Senioren gefährlich

Zum Schutz vor Krankheiten sollten Kinder unter fünf Jahren, Schwangere und Senioren kein rohes Fleisch verzehren. Das rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin. Rohes Fleisch, Sushi und Meeresfrüchte können mit Salmonellen und anderen Krankheitserregern belastet sein. Menschen mit schwachem Immunsystem sollten diese Speisen meiden. Hack oder Mett sollte immer im Kühlschrank gelagert und möglichst am Tage des Einkaufs verbraucht oder gebraten werden. Nach Ablauf des Verbrauchsdatums sollte das Fleisch auf keinen Fall verzehrt werden. Salmonellen und andere Krankheitserreger in rohem Fleisch können schwere Magen-Darm-Erkrankungen auslösen.

Senioren

Fernsehen hält laut Umfrage "geistig fit"

Die meisten Menschen in Deutschland sind der Meindung, dass sie beim Fernsehschauen viele neue Eindrücke und Anregungen erhalten, die das Gehirn in Schwung bringen. 61,9 Prozent der Befragten waren bei einer Umfrage des "Senioren Ratgebers" zum Thema "Geistige Fitness im Alter" dieser Meinung. Wie das Fernsehen im Hinblick auf Erhalt und Förderung der geistigen Fähigkeiten gesehen wird, ist altersabhängig: Mit 74,1 Prozent besonders hoch ist der Anteil der Menschen, die dem Fernsehprogramm in dieser Hinsicht eine wichtige Rolle beimessen, in der Altergruppe 70 plus. Besonders niedrig (49,5 Prozent) liegt er dagegen in der Teilgruppe der 30- bis 39-Jährigen.