Mausklick

Die Online-Tipps der Woche

... für Kinder, die sich für die Vergangenheit interessieren

kinderzeitmaschine.de

Mal eben mit der Zeitmaschine in die Vergangenheit fliegen: Davon träumen viele Kinder. Hier könnt Ihr zumindest online die Antike oder das Mittelalter besuchen. Auf der Zeitleiste wählt Ihr aus, welche Epoche Ihr zusammen mit Lucy und ihrer Zeitmaschine anfliegen wollt und schon geht es los. Bei der Ankunft geben Euch Lucy und ein Kind aus der jeweiligen Zeit erst einmal ein paar Infos über wichtige Ereignisse und die Lebensbedingungen. Danach könnt Ihr auf eigene Faust weiterforschen: In "Lucys Wissensbox" werden Fragen beantwortet wie: "Woran glaubten die Menschen in der Steinzeit?", "Womit spielten römische Kinder?" oder "Was ist der Unterschied zwischen Dom und Kathedrale?" Mit einem Quiz könnt Ihr Euer Wissen anschließend testen.

... für Eltern, die keine Antwort schuldig bleiben wollen

Brauchtum.de

Papa, was ist eigentlich die Fastenzeit? Mama, warum gibt es zu Ostern so viele schön bemalte Eier? Kinder stellen viele tolle Fragen - die Eltern aber nicht immer so ohne Weiteres beantworten können. Gerade die Bedeutung von Festtagen und den dazugehörigen Bräuchen bringt sie nicht selten in Verlegenheit. Bei Fragen zum religiösen Brauchtum kann die Seite des Theologen und Autors Prof. Dr. Manfred Becker-Huberti gute Dienste leisten. Geordnet nach Jahreszeiten, werden dort die wichtigsten Feste und Brauchtümer erklärt. Zur Osterzeit gibt es gleich mehrere Texte zu studieren, und auch auf Fragen zum 1. April und zum Muttertag können sich Eltern hier vorbereiten. Schließlich gibt es auch eine Literaturliste einzusehen.

... für Großeltern, die eine fremde deutsche Sprache hören wollen

erzgebirgisch.de

"Plootz", "Gack" oder "Tschuck" - es sind eigentümliche Begriffe, die der Besucher der Website "erzgebirgisch.de" hört. Die Wörter aus dem Sprachschatz der Erzgebirgler hat die 84 Jahre alt Edeltraut Wittig über Jahre dokumentiert. "Immer wenn ich ein Wort gehört habe, das nur hier gesprochen wird, habe ich es aufgeschrieben", sagt die Rentnerin aus Bärenstein. Um die regionaltypischen Wörter für die Nachwelt zu erhalten, hat sie nun damit begonnen, die Notizen gemeinsam mit ihrem Enkel ins Internet zu stellen. Das erzgebirgische Original spricht die Oma, Enkel Andreas Göbel liefert die hochdeutsche Übersetzung. "Jeder kann nachhören, wie das Wort in seinem Dorf gesprochen wird, inklusive der Bedeutung", sagt der 35-Jährige. Die Idee trifft auf Zuspruch: Bis zu 200 Mal am Tag wird die Seite angeklickt.