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Krankenkasse: Ein Drittel der Vorschulkinder hat Sprachprobleme

Krankenkasse

Ein Drittel der Vorschulkinder hat Sprachprobleme

Etwa jedes dritte Kind im Vorschulalter hat eine gestörte Sprachentwicklung. Im sechsten Lebensjahr sind rund 38 Prozent der Jungen betroffen und 30 Prozent der gleichaltrigen Mädchen. Das geht aus dem aktuellen Arztreport der Krankenkasse Barmer GEK hervor. 20 Prozent aller fünfjährigen Jungen erhielten demnach eine Logopädie-Verordnung zur Behandlung ihrer Sprechstörung, bei den Mädchen waren es 14 Prozent. Bundesweit liegt der Anteil an Kindern mit Sprech- und Sprachstörungen laut Report bei 10,3 Prozent. Pro Jahr sind davon etwa 1,12 Millionen Kinder zwischen 0 und 14 Jahren betroffen. Neben klassischen Kinderkrankheiten wie Windpocken, Scharlach oder Röteln treten demnach zunehmend Diagnosen wie die Sprachentwicklungsstörung oder das Zappelphilipp-Syndrom Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) auf. Auch diese Diagnose findet sich überdurchschnittlich häufig bei Jungen.

Nachbarschaft

Generation 60 Plus sucht das Gespräch, statt zu streiten

Wenn es im nachbarschaftlichen Gebälk knirscht, suchen Senioren nicht Streit, sondern den Dialog: 44 Prozent der Generation 60 Plus gaben in einer Umfrage des Immobilienportals immowelt.de an, Differenzen mit der Nachbarschaft im Gespräch zu klären. Die Jüngeren unter Dreißig sind da nicht ganz so ausgeglichen: Nur 19 Prozent suchen das Gespräch, vier Prozent rufen hingegen die Polizei - eine Idee, auf die die Senioren nicht kommen. Obwohl sie den größeren Teil ihres Tages zu Hause verbringen, geben fast zwei Drittel (63 Prozent) der Senioren an, sich nie von ihren Nachbarn gestört zu fühlen. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind das nur 39 Prozent. Insgesamt herrscht in deutschen Nachbarschaftsverhältnissen deutlich mehr Harmonie statt Zwist: Die große Mehrheit ist nie (45 Prozent) oder nur gelegentlich (49 Prozent) genervt. Lediglich 6 Prozent sind oft oder ständig damit beschäftigt, sich über die Nachbarschaft aufzuregen. Auch in ihren Reaktionen sind die Deutschen gemäßigt: Fast jeder Zweite, der zumindest gelegentlich genervt ist, erträgt die Situation einfach.

Umfrage

Eltern sorgen sich bei wildem Spiel ihrer Kleinen

Eltern sind heutzutage einer Umfrage zufolge äußerst besorgt, wenn ihr Nachwuchs nach Lust und Laune im Wald und auf Spielplätzen tobt. Das hat eine gerade veröffentlichte Erhebung des Marktforschungsinstituts iconkids & youth ergeben. Danach bestätigten 39,2 Prozent der 6- bis 12-Jährigen, dass ihre Eltern meist sehr ängstlich seien, wenn sie draußen ein bisschen wilder spielten. Vor allem die Jüngeren registrierten die Besorgnis ihrer Mütter und Väter, heißt es in der Mitteilung weiter. So habe jedes zweite Kind zwischen 6 und 7 Jahren diese Beobachtung gemacht. Mit zunehmendem Alter der Mädchen und Jungen nehme die Angst dagegen ab. Allerdings sind den Kindern zufolge selbst bei den 10- bis 12-Jährigen noch ein Drittel der Eltern ängstlich, wenn ihre Söhne und Töchter draußen toben.