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Senioren: Finger Food eignet sich gut für Demenzkranke

Senioren

Finger Food eignet sich gut für Demenzkranke

Das sogenannte Fingerfood kann eine gute Alternative für Demenzkranke sein, die das Besteck nur noch schwer halten können. Kleine Häppchen sind besser für die älteren Menschen zu greifen und ermöglichen ihnen so ein selbstständiges Essen. Auf moderne Varianten wie Tapas oder Sushi sollte aber lieber verzichtet werden. Besser sind bekannte Speisen wie kleine Kartoffelecken, Kroketten, Blätterteigtaschen oder Käsewürfel, rät das Kuratorium Deutsche Altershilfe. Bei der Zubereitung der kleinen Speisen ist wichtig, dass Senioren sie wirklich mit einem Handgriff aufnehmen und in wenigen Bissen essen können. Die Häppchen dürfen außerdem nicht zu heiß, klebrig oder brüchig sein und auf keinen Fall Knochen oder Gräten enthalten.

Studie

Kinder aus sozial schwachen Familien sind kleiner

Arbeitslose haben einer Studie der Universität Tübingen nach in der Regel kleinere Kinder. Der Wirtschaftshistoriker Jörg Baten hatte in Zusammenarbeit mit dem Landesgesundheitsamt Brandenburg die Daten von mehr als 250 000 Kindern aus dem ostdeutschen Bundesland ausgewertet. Arbeitslosigkeit und ein geringerer sozialer Status der Eltern haben demnach einen "signifikant negativen Einfluss auf die Körpergröße ihrer Kinder", teilte die Uni Tübingen am Dienstag mit. Dabei scheine weniger das geringere Einkommen eine Rolle zu spielen, als vielmehr psychologischer Stress und Frustration der Eltern. Diese Faktoren könnten dazu führen, dass die Kinder vernachlässigt würden. Berücksichtigt wurde die Größe von Kindern in den Jahren 1994 bis 2006. Die Daten wurden jeweils im Zuge der Einschulung von Erstklässlern erhoben.