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Finanzen: Frauen verdienen in Berlin weniger als Männer

Finanzen

Frauen verdienen in Berlin weniger als Männer

Frauen verdienen in Berlin nach wie vor deutlich weniger Geld als Männer. Die Differenz der durchschnittlichen Stundenverdienste (Gender Pay Gap) lag 2009 bei rund 16 Prozent. Das geht aus dem Gender Datenreport 2010 hervor, den das Statistische Landesamt im Dezember veröffentlichte. Die schlechtere Einkommenssituation der Frauen hat demnach verschiedene Ursachen: Vor allem arbeiten sie häufiger in Branchen mit geringerem Durchschnittseinkommen - und dort dann auf Stellen, die schlechter entlohnt werden. Auch Teilzeitarbeit ist stärker verbreitet. Insgesamt verdienten sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen in Berlin 2009 durchschnittlich 2389 Euro im Monat - fast ein Viertel weniger als Männer (3 112 Euro). In den oberen Einkommensgruppen, vor allem ab 50 000 Euro Jahresverdienst, sind die Einkommensunterschiede groß. So fallen etwa Sonderzahlungen für Frauen im Durchschnitt um 40 Prozent geringer aus als für Männer.

Gesundheit

Gewicht der Mutter beeinflusst Gewicht des Babys

Das Gewicht der Mutter vor und während der Schwangerschaft beeinflusst das Geburtsgewicht des Kindes. Je höher das Gewicht der Frau ist und je mehr sie in der Schwangerschaft zunimmt, umso höher ist das Gewicht des Babys bei der Geburt, wie Forscher um Unni Mette Stamnes Koepp vom Universitätsklinikum Oslo herausfanden. Ein hohes Gewicht bei der Geburt geht oft einher mit späterem Übergewicht. Die Wissenschaftler werteten die Daten von 58 383 schwangeren Frauen aus. "Es ist wichtig, Frauen zu ermutigen, auch schon vor der Empfängnis ihr Gewicht zu kontrollieren und später dafür zu sorgen, dass sie während der Schwangerschaft nur mäßig zunehmen", erklärte Koepp, deren Studie in der Fachzeitschrift "Acta Obstetricia et Gynecologica Scandinavica" (AOGS) erschien.

Sicherheit

Lebensmittel für Kinder besonders sorgfältig zubereiten

Lebensmittelvergiftungen betreffen häufig Kinder unter vier Jahren. Gründe dafür sind meist die ungenügende Kühlung beziehungsweise unzureichende Erhitzung von Lebensmitteln, sodass sich Viren oder Bakterien darin anhäufen können. "Kinder sind anfälliger für lebensmittelbedingte Infektionen, da aufgrund ihres geringeren Körpergewichts eine geringere Anzahl von Keimen erforderlich ist, um eine Krankheit auszulösen", erklärt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Ihr Magen produziere außerdem weniger Säure, die die Erreger unschädlich machen könnte. Eltern sollten ihren Kindern keine Rohmilchprodukte, kein rohes oder nicht vollständig gekochtes Fleisch, keinen rohen Fisch oder ungekochte Schalentiere zum Essen geben, empfiehlt er. Eier sollten hart sein, bevor Kinder sie verzehren. "Leidet das Kind nach einer Mahlzeit plötzlich unter Bauchschmerzen mit Fieber, wirkt es benommen oder sind im Stuhl Blut- oder große Schleimbeimengungen, sollten Eltern sofort zum Kinderarzt gehen", rät Fegeler.