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Sicherheit: Hektik an Feiertagen provoziert Unfälle in Familien

Sicherheit

Hektik an Feiertagen provoziert Unfälle in Familien

In der Weihnachtszeit können brennende Adventsgestecke oder umgekippte Kerzen bei Kindern zu schweren Verletzungen führen. Dasselbe gilt, wenn alle Familienmitglieder an den Feiertagen zu Hause sind. Denn bei den Vorbereitungen in letzter Minute, beim Backen, Kochen oder Geschenke einpacken kommt schnell Hektik auf. Dadurch passieren Unfälle aus Unachtsamkeit oder mangelnder Konzentration, warnt die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder in Bonn. Halten sich kleine Kinder im Haus auf, sollten Eltern deshalb besonders an den Weihnachtstagen mögliche Unfallquellen im Blick haben. Kinder dürfen niemals mit brennenden Gegenständen alleine im Raum gelassen werden.

Gesundheit

Christbaum vor dem Aufstellen kräftig schütteln

Im Tannenbaum können sich Zecken versteckt haben, warnt Judith Brettmeister von der Aktion Tier aus München. Zecken würden zwar bei Temperaturen unter sieben Grad erstarren. Doch die Tiere erwachten erneut zum Leben, wenn die Temperaturen wieder steigen. Schnell könne es so kurz vor der Bescherung am Heiligabend noch Aufregung geben, weil im warmen Wohnzimmer die Blutsauger wieder in Aktion treten und ein Haustier oder ein Familienmitglied von einer Zecke gebissen wird. Um das zu vermeiden, ist es gut, zunächst ein weißes Bettlaken unter den Weihnachtsständer zu legen. Ramme man den Baum dann kräftig in den Ständer, fielen die Tierchen gut sichtbar auf das weiße Laken. Mit diesem Zeckentest könne man feststellen, ob in dem Baum Zecken wohnen. Besonders oft seien Tannenbäume von den Blutsaugern befallen, die im Wald selbst geschlagen wurden.