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Partnerschaft: Ältere sind weniger eifersüchtig als Jüngere

Partnerschaft

Ältere sind weniger eifersüchtig als Jüngere

Ältere Menschen haben in ihrer Beziehung offenbar deutlich mehr Vertrauen zu ihrem Partner oder ihrer Partnerin als junge Leute. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Apothekenmagazins "Senioren Ratgeber". Mehr als die Hälfte der befragten 2061 Männer und Frauen (57 Prozent) glaubt, Eifersucht nehme mit zunehmendem Alter ab. Überzeugt davon sind vor allem die, die es wissen müssen: Drei Viertel der ab 60-Jährigen (75 Prozent) sagten, je älter man werde, umso weniger sei man eifersüchtig. Die 14- bis 29-Jährigen können sich das dagegen noch nicht so richtig vorstellen (34 Prozent). Die große Mehrheit der Jüngeren (78 Prozent) stimmte zudem dem Satz zu: "Wenn man jemand anderen liebt, dann ist Eifersucht ein ganz natürliches Gefühl."

Gesundheit

Kinder sollten Fleisch und Fisch nicht roh essen

Kinder sind besonders anfällig für Lebensmittelvergiftungen. Etwa die Hälfte der lebensmittelbedingten Erkrankungen betreffe Kinder, insbesondere Kinder unter vier Jahren, erläutert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln. Gründe dafür seien meist ungenügende Kühlung von Lebensmitteln oder unzureichende Erhitzung, so dass sich Viren oder Bakterien beziehungsweise deren Giftstoffe im Lebensmittel anhäufen können. "Kinder sind anfälliger für lebensmittelbedingte Infektionen, da aufgrund ihres geringeren Körpergewichts eine geringere Anzahl von Keimen erforderlich ist, um eine Krankheit auszulösen", sagt BVKJ-Sprecher Ulrich Fegeler. Typische Anzeichen für eine Lebensmittelvergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Durchfall, gelegentlich Fieber. Vorbeugend sollten Eltern Kindern keine Rohmilch und Rohmilchprodukte, kein rohes oder unvollständig gekochtes Fleisch, keinen rohen Fisch oder ungekochte Schalentiere zum Essen geben. Eier sollten hart gekocht sein, bevor Kinder sie verzehren.

Erziehung

Kuscheltier kann beim Umzug in eigenes Bett helfen

Schläft ein Kinder immer im Bett der Eltern, kann die Gewöhnung ans eigene Bett einige Zeit dauern. Denn die Nähe der Eltern wird als angenehm und beruhigend empfunden. "Der Wechsel wird erleichtert, wenn die Eltern das Kind zunächst daran gewöhnen, sich mit einem Schmusetier oder Tuch beim Einschlafen selbst zu beruhigen", erklärt Hermann Scheuerer-Englisch von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke). Die Eltern sollten das Kind nur noch mit Worten beruhigen, es aber nicht mehr zu sich holen. Wichtig ist, die Gewissheit zu entwickeln, dass dem Kind nichts fehlt, wenn es ohne Körperkontakt einschläft. Am Anfang müssen sich Eltern darauf einstellen, dass das Kind öfter wieder aufsteht und erneut in sein Bett gebracht werden muss. Dabei sollten sie liebevoll und ruhig mit dem Kind umgehen, damit sich diese Ruhe auf das Kind übertragen kann. Langsam kann dann die neue Gewohnheit entstehen, im eigenen Bett zu schlafen, so Scheuerer-Englisch.