FamilienNews

Studie: Firmen verbreitern Angebot für pflegende Angehörige

Studie

Firmen verbreitern Angebot für pflegende Angehörige

Viele Arbeitnehmer haben Angehörige, die sie parallel zum Job zu Hause pflegen müssen. Auf diese Doppelbelastung haben die Unternehmen reagiert, indem sie ihr Angebot zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verbreitert haben. Das geht aus einer Befragung von Unternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln hervor (Ausgabe 39/2011). So haben 2009 mehr als zwei Drittel der Unternehmen ihren pflegenden Beschäftigen flexible Tages- und Wochenarbeitszeiten angeboten (70,2 Prozent). 2003 gab es diese Möglichkeit nur bei 58 Prozent der Firmen. Gestiegen ist auch die Bereitschaft, Mitarbeitern mit Doppelbelastung Sabbaticals sowie Telearbeit anzubieten.

Gesundheit

Vergiftungsgefahr durch Zwergmispel und Eibe

Herbstlich bunte Beeren üben auf kleine Kinder oft eine magische Anziehungskraft aus. Doch es kann leicht mit einer Vergiftung enden, wenn sie die Früchte schlucken. Gefährlich seien derzeit die roten Beeren der Zwergmispel, eines häufig vorkommenden Bodendeckers, warnt Helmut Hentschel, Leiter des Giftinformationszentrums in Erfurt. Vorsicht geboten ist auch bei der Eibe - einzig der rote Fruchtmantel sei nicht giftig, dafür aber alle anderen Teile des immergrünen Baumes. Bei Unklarheiten sollten Eltern einen Giftnotruf kontaktieren. Keinesfalls dürften Kinder Salzwasser bekommen, um Erbrechen auszulösen.

Partnerschaft

Bei aufdringlichen Verehrern Distanz wahren

Unliebsame Verehrer loszuwerden, ist gar nicht so leicht. Wer unerwünschte Avancen im Keim ersticken möchte, sollte auf Distanz gehen: "Ist jemand verliebt, wird er jedes Signal eines anderen zu seinen Gunsten interpretieren", erklärt Kommunikationspsychologe Dariush Barsfeld. Deshalb sollte man lieber keine privaten Dinge von sich preisgeben, sondern - wenn überhaupt - nur Sachliches besprechen. In hartnäckigen Fällen sei eine Notlüge das letzte Mittel. "Damit kann man sich sanft aus der Affäre ziehen." Dabei könne man zum Beispiel von dem Exfreund erzählen, der plötzlich wieder auf der Bildfläche erschienen ist.

Erziehung

Eltern sollten Kinder auf Fehler offen ansprechen

Vielen Erwachsenen und Kindern fällt es schwer, Fehler einzugestehen. Denn Fehler lösen Gefühle wie Scham und Schuld aus. So kann es passieren, dass ein Kind etwas kaputt macht und das verschweigt. Eltern sollten das Kind darauf ansprechen. "Wichtig ist zu benennen, welches Verhalten nicht in Ordnung ist und was das Kind künftig anders machen soll. Keinesfalls darf das Kind als Person abgewertet werden", so Karin Jacob von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung. Eltern sollten erklären, dass es zum Leben gehört, Fehler zu machen, und mit dem Kind Ideen entwickeln, wie Fehler wieder gut gemacht werden können.