Geldtipp

Förderung für Riester-Policen auch während Elternzeit sicher

Viele Familien nutzen die staatlichen Zuschüsse zur Riester-Rente für ihre private Altersvorsorge - denn hier gibt es hohe Zulagen für jedes Kind obendrauf. Alle Riester-Sparer, die den maximalen förderungsfähigen Betrag einzahlen, erhalten die staatliche Grundzulage von 154 Euro pro Jahr.

Für jede Tochter und jeden Sohn legt der Staat noch 185 Euro dazu. Für Kinder, die nach dem Jahr 2008 geboren wurden, sind es sogar 300 Euro.

Ein Bonbon für alle Familien, bei denen nach einer Geburt erst mal ein Einkommen wegfällt: In der bis zu drei Jahre währenden Elternzeit muss ein Elternteil ohne eigenes Einkommen ab dem zweiten Jahr nur den sogenannten Sockelbetrag zahlen. Dieser Mindestbeitrag liegt bei 60 Euro. Gleichzeitig erhalten Eltern wegen einer Sonderregelung die volle staatliche Förderung für ihren Riester-Vertrag. Wenn Mütter oder Väter also statt der möglichen bis zu 2100 Euro jährlich nur 60 Euro einzahlen, bekommen sie dennoch die vollen Zuschüsse vom Staat. Im ersten Jahr der Elternzeit bemisst sich der Riester-Beitrag nach dem Bruttoeinkommen des Vorjahrs.