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Senioren: Ältere spenden häufiger als Jüngere

Senioren

Ältere spenden häufiger als Jüngere

Ältere Menschen in Deutschland haben ein Herz für Bedürftige. So spendeten Männer und Frauen ab 70 Jahren im Durchschnitt häufiger als ihre jüngeren Mitbürger, wie eine Erhebung der GfK Marktforschung Nürnberg ergeben hat. 60 Prozent von ihnen gäben von ihrem Geld mehrmals im Jahr oder spontan etwas ab. Überdurchschnittlich häufig spendeten die Senioren an kirchliche Einrichtungen. Jeder zweite sagte, er gebe aus Dankbarkeit dafür, dass es ihm persönlich besser gehe als anderen. Mehr als die Hälfte räumte aber auch ein, dass sie bei Spendenwünschen meist nicht "Nein" sagen könnten. Hoch ist die grundsätzliche Spendenbereitschaft der Umfrage zufolge offenbar auch unter den jüngeren Menschen in Deutschland. Allerdings sagte die große Mehrheit der 14- bis 29-Jährigen, sie könnten sich milde Gaben finanziell nicht leisten.

Schüler

Jungen- und Mädchenklassen haben keine Vorteile

Die schulischen Leistungen verbessern sich nicht, wenn Mädchen und Jungen getrennt unterrichtet werden. Das berichtet zumindest die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf US-Erziehungsforscherinnen. Diese werteten die Untersuchungsergebnisse verschiedener Länder aus, so auch der PISA-Studien, an denen sich Deutschland beteiligt. Reine Mädchen- oder Jungenklassen schnitten nicht besser ab als gemischte. Sie hielten aber eher an den traditionellen Geschlechterrollen fest.

Männer

In Dresden leben die meisten Väter in Elternzeit

In Dresden leben die vielleicht besten Väter Deutschlands. Das Männer-Lifestylemagazin "Men's Health" wertete Daten der Statistischen Landesämter aus. Ergebnis: In keiner anderen Großstadt nehmen so viele Männer Elterngeld in Anspruch - 38,7 Prozent aller Elterngeld-Bezieher, deren Kinder im Jahr 2009 geboren wurden. Am Ende des Rankings finden sich ausschließlich westdeutsche Städte - mit Gelsenkirchen (9,9 Prozent) als Schlusslicht. Berlin steht mit 29,6 Prozent an Platz fünf. Die Unterschiede zwischen West und Ost erklärt die Soziologin Katrin Menke vom Institut für sozialwissenschaftlichen Transfer in Berlin damit, dass Männer im Osten "ein moderneres Familienbild und ein moderneres Verständnis von den Geschlechterrollen" hätten.

Jugendliche

Jedes dritte Kind frühstückt morgens nicht

Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen in Deutschland geht laut einer Studie ohne Frühstück aus dem Haus. Forscher der Uni Bielefeld haben für eine internationale Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgefunden, dass bei den 15-Jährigen sogar jeder zweite das Frühstück auslässt. Je wohlhabender die Familien sind, desto häufiger essen die Kinder morgens etwas. Viele der Kinder würden aus Angst vor Übergewicht nicht frühstücken: Die Hälfte der Mädchen und ein Drittel der Jungen halten sich für zu dick.