FamilienNews

Umfrage: Probleme im Beruf sind Hauptgrund für Kinderlosigkeit

Umfrage

Probleme im Beruf sind Hauptgrund für Kinderlosigkeit

Instabile Beziehungen halten nur elf Prozent der Deutschen für einen Grund, der vom Kinderkriegen abhält. Das geht aus einer Umfrage von Innofact für die Online-Agentur Parship hervor. Als häufigste Ursache wurde die Nichtvereinbarkeit von Job und Familie genannt (77 Prozent). Dass Menschen ihre individuellen Interessen nicht für eine Familie zurückstellen möchten, glaubt fast ein Drittel. Fast jeder Vierte hat den Eindruck, Kinder würden heute eher als Last denn als Bereicherung wahrgenommen. Zukunftsängste, ausgelöst durch Klimawandel oder Wirtschaftskrise, halten 28 Prozent der Befragten für Hinderungsgründe.

Urteil

Gemeinsames Sorgerecht auch bei Weigerung der Mutter

Ein Gericht kann auch gegen den Willen der Mutter die gemeinsame Sorge für ein nichteheliches Kind festlegen. Voraussetzung ist, dass dies dem Kindeswohl entspricht. Das hat das Kammergericht Berlin entschieden (AZ: 16 Uf 86/10), wie die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein mitteilt. In dem Fall stritten die unverheirateten Eltern um das Sorgerecht für ihr Kind, das bei seiner Mutter lebt. Das Amtsgericht wies die Anträge des Vaters zunächst zurück. Das Kammergericht übertrug nun beiden Eltern das Sorgerecht für ihr Kind.

Medizin

Babys entwickeln erst spät ein Schmerzbewusstsein

Erst ab der 35. Entwicklungswoche können Babys offenbar zwischen Berührung und Schmerz unterscheiden. Wahrscheinlich ist vorher das Nervensystem für das Schmerzempfinden noch nicht ausgereift. Kälte dagegen ist anscheinend schon für Frühchen in der 24. Woche unangenehm, berichtet der Frühgeborenen-Experte Gerhard Jorch in "Baby und Familie". Das bedeutet aber nicht, dass Frühchen künftig weniger Schmerzmittel oder Narkosen bei operativen Eingriffen erhalten. "Dazu wissen wir noch zu wenig über das Thema", sagt Jorch.

Termin

Vorstellung zu neuen altersgerechten Wohnformen

Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg informiert am 12. November über neue Wohnformen für Senioren, Mehrgenerationenhäuser und andere Wohnmodelle. Zusammen mit der Netzwerkagentur Generationen-Wohnen und der Gewobag gibt es von 9.30 bis 16.30 Uhr im Rathaus Schöneberg Vorträge, Diskussionen und eine Ausstellung. Der Eintritt ist frei.