Testament

Telefonaktion der Morgenpost zum Thema Erbrecht

Obwohl es jeden irgendwann betrifft, beschäftigt sich kaum jemand rechtzeitig mit dem Thema Erbrecht.

So fertigen zum Beispiel nur etwa 30 Prozent der Deutschen ein Testament an. 70 Prozent vertrauen darauf, dass die gesetzliche Erbfolgeregelung ausreichen wird. Dabei rät die Berliner Notarkammer: "Wer die Erbfolge nicht dem Gesetzgeber überlassen will, sollte ein Testament oder einen Erbvertrag aufsetzen."

Doch wie geht das genau? Reicht ein handschriftliches Testament? Oder muss das Schriftstück eine bestimmte Form haben?

Im Erbrecht gibt es allerlei Fallstricke, die es lohnt, zu kennen. Welche Rechte haben die Erben? Wer erbt bei unverheirateten Paaren? Wer was oder wie viel bei Patchwork-Familien? Das sind nur drei von unzähligen Fragen. Und auch das Berliner Testament, das von Eheleuten bevorzugt wird, hat seine Tücken.

Die Grundstruktur ist einfach umschrieben: Die Eheleute setzen sich gegenseitig zu Alleinerben ein. Kinder werden erst nach dem Tode des zuletzt verstorbenen Elternteils Schlusserben, das heißt, sie bekommen nur das, was zum Schluss vom Elternvermögen noch übrig ist. Unter Umständen können sie dabei leer ausgehen, wenn der überlebende Elternteil den Nachlass nicht gut verwaltet hat. Viele Fragen ergeben sich auch nach einer Scheidung. Erbt die Ex-Frau des verstorbenen Mannes auch noch? Hat sie ein Recht auf Unterhalt?

An diesem Mittwoch haben alle Morgenpost-Leser die Möglichkeit, ihre individuellen Fragen zum Erbrecht zu stellen und auch ganz spezielle Familienverhältnisse und Anliegen mit unseren Experten zu besprechen. Von 12 bis 14 Uhr sitzen Rechtsanwältin und Notarin Christiane Pillich und Rechtsanwalt und Notar Dr. Markus Jakoby am Morgenpost-Telefon und beantworten alle Leserfragen rund um das Thema Erbe. Beide haben sich auf dieses Thema spezialisiert und wissen auch Antworten auf komplizierte Sachverhalte.

Die Telefonnummern, unter denen Sie unsere Experten dann mit Ihrer Frage erreichen können, veröffentlichen wir in unserer Mittwoch-Ausgabe auf der Familien-Seite.