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Umfrage:: Mehrheit hat nichts gegen Stillen in der Öffentlichkeit

Umfrage:

Mehrheit hat nichts gegen Stillen in der Öffentlichkeit

Die meisten Deutschen fühlen sich einer Umfrage zufolge von stillenden Müttern in der Öffentlichkeit nicht gestört. Laut der Emnid-Studie für die "Bild am Sonntag" gaben 85 Prozent der Befragten an, es störe sie nicht, wenn Mütter ihren Babys öffentlich die Brust geben. Nur 14 Prozent haben etwas dagegen, berichtete die Zeitung. Bei Männern und Frauen ist dieser Anteil gleich hoch, dagegen fühlen sich 16 Prozent der Westdeutschen, aber nur sechs Prozent der Ostdeutschen durch öffentliches Stillen gestört. Anfang Oktober war eine Mutter aus einem Cafe in Krefeld geworfen wurde, weil sie dort ihr Baby stillte.

Psychologie

Liebe zu Rosa entwickeln Mädchen erst als Kleinkinder

Forscherinnen der University of Virginia in den USA haben festgestellt: Die Kleinen entwickeln ihre Liebe für Rosa erst ab zwei Jahren, dann nämlich, wenn sie sich der Unterschiede der Geschlechter bewusst werden. Die Psychologinnen ließen in ihrer Studie Kinder Gegenstände wählen, die sich nur in der Farbe unterschieden. Bis zum Alter von zwei Jahren hatten die Mädchen keine Rosa-Präferenz. Und auch die kleinen Jungs verschmähten die Farbe noch nicht, wie das Apothekenmagazin "Baby und Familie" berichtet.

Partnerschaft

Über Reisepläne des Partners offen sprechen

Wie reagiert man, wenn sich der Partner für die Ferien einen anderen Reisegefährten gesucht hat? Der Mann vielleicht sogar mit einer Freundin verreisen möchte oder die Frau mit einem Freund? "Wenn einen eine solche Reise stört, sollte man dies dem Partner offen sagen", rät Paartherapeut und Diplompsychologe Rüdiger Wacker aus Essen. "Es ist wichtig, den anderen dabei nicht mit Vorwürfen zu überschütten. Vielmehr sollte man von sich und seinen Ängsten sprechen." Die Reaktion des anderen, man würde ihm nicht vertrauen, lässt er nicht gelten: "In einer Beziehung geht es darum, den anderen und seine Gefühle ernst zu nehmen." Fühle man sich auch nach dem Gespräch nicht wohl mit den Reiseplänen, rät Rüdiger Wacker, dies auszusprechen: "Dabei gilt es, nicht zu drohen. Aber man kann durchaus sagen, dass die Entscheidung nicht spurlos an einem vorbeigehen wird."

Schule

Probleme in der Klasse: Eltern sollten sich zusammentun

Ist die erste Euphorie verflogen, beklagen sich Kinder oft über die Schule. Zu viele Hausaufgaben, gemeine Lehrer oder doofe Mitschüler zum Beispiel verderben die Lust auf Unterricht. Eltern sollten sich in einem solchen Fall mit anderen Eltern zusammentun, um etwa ein Gespräch mit dem Lehrer zu vereinbaren. Das rät Karin Jacob von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth. Denn möglicherweise hat das eigene Kind Probleme, die auch andere Kinder beschäftigen. Gemeinsam mit anderen Erwachsenen können Mutter und Vater überlegen, welche Dinge sie in der Schule ansprechen wollen und was den Kindern den Schulalltag erleichtern könnte.