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Gesundheit: Hörprobleme beim Kind durch vergrößerte Rachenmandel

Gesundheit

Hörprobleme beim Kind durch vergrößerte Rachenmandel

Hört ein Kind plötzlich schlecht und hat es Probleme beim Sprechen, dann kann das auch an einer vergrößerten Rachenmandel liegen. Die zu große Mandel versperrt dann die zum Nasenrachen hin gelegene Öffnung der Nasenhöhle und damit oft auch den eng daneben liegenden Eingang zum Mittelohr. Außerdem kann es sein, dass das Kind deshalb verstärkt durch den Mund atmet und nachts schnarcht. Darauf weist Doris Hartwig-Bade hin, Vizepräsidentin des Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Neumünster. Halten die Hörprobleme jedoch länger an und ist die Wucherung zu groß, müsse die Rachenmandel entfernt werden. Denn nur mit einem einwandfreien Gehör, so die Ärzte, könne sich die Sprache des Kindes gesund entwickeln. Hartwig-Bade rät Eltern daher, ihr Kind aufmerksam zu beobachten und mit ihm alle gesetzlich angebotenen Höruntersuchungen wahrzunehmen. Das helfe, eine eventuelle Schwerhörigkeit beizeiten zu erkennen.

Sicherheit

Wichtige Informationen für den Babysitter aufschreiben

Vertrauen Eltern ihre Kinder einem Babysitter an, sollten sie am besten alle wichtigen Informationen für die betreuende Person aufschreiben. Das können zum Beispiel Telefonnummern für den Notfall oder auch Anmerkungen zu Krankheiten, Allergien, Vorlieben und Essgewohnheiten des Kindes sein. Der Zettel sollte dann an einer deutlich sichtbaren Stelle hinterlegt werden, erläutert die Aktion Das sichere Haus (DSH). Auch ein kurzer Rundgang durch das Haus könne ebenfalls nicht schaden. Der Babysitter sollte außerdem unbedingt wissen, wo sich für Notsituationen Medikamentenschrank und Pflaster sowie Stromkasten und Hauptwasserhahn befinden. Zudem sollten Eltern die Aufgaben des Babysitters von vornherein klar formulieren. Er müsse schließlich wissen, ob er mit den Kindern spielen oder sie nur ins Bett bringen soll, so die DSH.

Umfrage

Deutsche Autofahrer für regelmäßige Eignungstests

Fahrer sollten zu Eignungstests verpflichtet werden. Dafür sprach sich eine Mehrheit der Autofahrer in Deutschland (63 Prozent) in einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest im Auftrag des Internetportals mobile.de aus. Die Befürworter glauben, dass die Fahrtüchtigkeitstests die Sicherheit im Verkehr verbessern können. Allerdings nimmt die Zustimmung mit zunehmendem Alter ab: Während es bei jungen Autofahrern (18 bis 29 Jahre) mit 73 Prozent die meisten Befürworter für entsprechende Tests gibt, sind von den 50- bis 59-Jährigen nur 55 Prozent dafür. Knapp drei Viertel der Befürworter (72 Prozent) halten regelmäßige Fahrprüfungen ab einer bestimmten Altersgrenze für sinnvoll. Am deutlichsten sprachen sich Befragte in den Altersgruppen der 30- bis 39-Jährigen und der 50- bis 59-Jährigen für ein solches Verfahren aus: Von ihnen plädieren jeweils rund 80 Prozent für altersabhängige Tests. Und obwohl die Angehörigen der Generation 60 plus wahrscheinlich selbst davon betroffen wären, findet sich auch bei ihnen eine Mehrheit (62 Prozent).