FamilienNews

Umfrage I: Kinder wünschen sich strenge und humorvolle Lehrer

Umfrage I

Kinder wünschen sich strenge und humorvolle Lehrer

Nur 35 Prozent der Kinder wünschen sich Lehrer, die alles erlauben. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts iconkids & youth hervor. Fast zwei Drittel der Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren hätten am liebsten Lehrer, die "ein bisschen streng sind, aber auch mal schimpfen und bestrafen, wenn man nicht macht, was man soll". 26 Prozent der Befragten legen Wert darauf, dass der Lehrer lustig ist. In der Grundschule wünschen sich vor allem Jungen einen männlichen Klassenlehrer. Das sagten knapp die Hälfte der Sechs- bis Neunjährigen sowie immerhin ein Viertel der gleichaltrigen Mädchen.

Umfrage II

In der Familie wird wieder häufiger zusammen gespielt

Familien in Deutschland verbringen wieder mehr Zeit mit Gesellschaftsspielen. Im Durchschnitt vertreiben sich Eltern mit ihren Kindern mindestens eine Stunde pro Woche die Zeit mit Strategie-, Würfel- und Rätselspielen, wie aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Innofact im Auftrag von Lego hervorgeht. Dies ist im Vergleich zu 2009 eine Steigerung um zehn Prozent. Jede dritte Familie gab an, sich mindestens drei Stunden pro Woche Gesellschaftsspielen zu widmen.

Sicherheit

Verbraucherschützer kritisieren Internetseiten für Kinder

Die Betreiber mehrerer Spieleseiten für Kinder halten sich nach Angaben der Verbraucherzentralen nicht an Regeln für Datenschutz und Online-Werbung. Bei einer Untersuchung von mehr als 50 Internetportalen seien in 17 Fällen Mängel gefunden worden, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) mit. Werbung sei zum Beispiel nicht klar als solche zu erkennen oder nur schwer auszublenden. Die Links in den Anzeigen führten auf mehreren Seiten zu Gewaltspielen oder kostenpflichtigen Handy-Abos. Bemängelt wurde auch der Umgang mit dem Datenschutz: Bei Gewinnspielen wurden die minderjährigen Teilnehmer zum Beispiel nicht nur nach ihrer Mail-Adresse, sondern auch nach ihrem Namen, ihrem Geburtstag und der vollständigen Adresse gefragt.

Urteil

Angehörige müssen Bestattungen in der Regel zahlen

Bestattungskosten müssen einem Urteil des Hessischen Landessozialgerichts zufolge in der Regel von Angehörigen der Verstorbenen bezahlt werden. Sozialhilfeträger übernähmen dies nur, wenn den Verwandten eine Bezahlung aus wirtschaftlichen oder persönlichen Gründen nicht zumutbar sei, teilte das Gericht am Donnerstag mit. Dies sei umso wahrscheinlicher, je ferner das Verwandtschaftsverhältnis sei. Fehlende Nähe zwischen Geschwistern könne dagegen nicht als Grund geltend gemacht werden. In dem Fall wollte eine Frau die Bestattung ihres Bruders wegen zerrütteter Familienverhältnisse nicht zahlen (Aktenzeichen L 9 SO 226/10).