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Senioren: Die meisten Deutschen wollen zu Hause alt werden

Senioren

Die meisten Deutschen wollen zu Hause alt werden

Die meisten Deutschen möchten in den eigenen vier Wänden alt werden. Neun von zehn wollen deshalb im Alter auf Angebote wie ambulante Pflege, Hausnotruf oder eine altersgerecht umgebaute Wohnung zurückgreifen (je 87 Prozent). Das hat eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe ergeben. Mahlzeitendienste wie "Essen auf Rädern" würden zum Beispiel 72 Prozent der Befragten in Anspruch nehmen. Die Angehörigen spielen im Alter eine wichtige Rolle: 71 Prozent sind der Meinung, dass vor allem Verwandte täglich nach dem Rechten sehen werden, wenn sie im Alter noch zu Hause wohnen. Fast ebenso viele erwarten, dass Mitarbeiter eines Pflegedienstes kommen (66 Prozent). Von den Nachbarn erwartet nur knapp ein Drittel (31 Prozent) Unterstützung.

Ernährung

Trinkbreie für Babys fördern Karies und Übergewicht

Brei in der Flasche ist für Kinder ungeeignet. Die als Trinkbrei oder Trinkmahlzeit beworbenen Produkte könnten Karies und Übergewicht fördern. Vom Löffel zu essen, sei zudem wichtig für die Entwicklung, erläutert Prof. Berthold Koletzko, Vorsitzender im wissenschaftlichen Beirat des Netzwerks Gesund ins Leben. Trinkbreie haben einen hohen Energiegehalt und sind deshalb nur als Beikost geeignet. Das Füttern mit dem Löffel erfordere zwar etwas Geduld, sei für die Kinder aber ein wichtiger Entwicklungsschritt. Am besten beginnen Eltern ihre Kinder ab dem sechsten Lebensmonat mit Beikost zu füttern, raten die Experten. Für den Start eignet sich ein Brei aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch zur Mittagszeit.

Gesundheit

Junge Eltern sind mit kranken Kindern oft überfordert

Nach Expertenansicht sind viele junge Eltern hilflos, wenn ihre Kinder krank sind. Immer weniger könnten Symptome richtig einschätzen und wüssten mit Wehwehchen umzugehen, sagt Prof. Johannes Otte, Chefarzt der Bielefelder Kinderklinik Bethel. Kinderärzte müssten deshalb oft die Rolle des Gesundheitsberaters übernehmen und den Eltern beispielsweise zeigen, wie man ein Fieberzäpfchen einführt. Es gehe aber auch zunehmend um eine Schulung von Eltern im Umgang mit schweren und chronischen Erkrankungen ihrer Kinder. Als Beispiele nannte Otte etwa Epilepsie, Asthma, Neurodermitis, Diabetes, Krebs oder das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom ADHS. Oft überschätzten Erwachsene die Beschwerden ihrer Kinder. Zum Beispiel rufen viele Eltern bei einem Fieberkrampf gleich den Notarzt. Das sei oft nicht nötig, erklärt Otte. Der Fieberkrampf sei an sich eine relativ häufige und harmlose Erscheinung bei Kindern.