Ernährung

Essen mit der Familie beeinflusst Jugendliche positiv

Eltern sollten mit ihren Kindern wenigstens drei gemeinsame Mahlzeiten pro Woche einnehmen. Das wirkt sich positiv auf das Ernährungsverhalten des Nachwuchses aus, besonders bei Jugendlichen, fanden Forscher der Universität Illinois durch eine Datenanalyse heraus.

Nach ihrem Bericht in der Fachzeitschrift "Pediatrics" tritt Übergewicht bei Heranwachsenden in diesem Fall etwa zwölf Prozent seltener auf als bei solchen, die weniger Familienmahlzeiten miteinander verbrachten. Jugendliche, die mindestens fünfmal pro Woche gemeinsam mit ihrer Familie eine Mahlzeit zu sich nahmen, wiesen 35 Prozent weniger Essstörungen auf als Kinder, die ihr Essen allein verzehrten. Weitere Vorteile: Im Familienverbund essen die Kinder und Teenager weniger ungesunde Lebensmittel und haben die Möglichkeit, sich mit ihren Eltern im Gespräch auszutauschen. BM