Projekt "Startläufer"

Neue Anlaufstelle für orientierungslose Jugendliche

Das Unionhilfswerk will mit einem neuen Projekt Jugendlichen auf die Beine helfen, die den Halt in der Gesellschaft verloren haben.

Das Projekt "Startläufer" ist seit Ende Juli im Einsatz, die offizielle Eröffnung mit der Jugendstadträtin Gabriele Vonnekold (Die Grünen) ist kommenden Mittwoch. Im Moment kümmern sich vier erfahrene Sozialarbeiter um Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden und nicht mehr ihrer Familie leben können. Das Jugendamt sorgt dann dafür, dass sie in eine Kriseneinrichtung oder ins Betreute Wohnen kommen. "Für diese Jugendlichen und auch für Straßenkids ohne festen Wohnsitz sind wir da. Wir nehmen sie an die Hand, verwalten ihr Geld, kümmern uns darum, dass sie zur Schule gehen, regeln Probleme mit der Polizei oder begleiten sie zu Ämtern", so Birgit Karsten. Leiterin des Fachbereichs Jugendhilfe. Eine zentrale Aufgabe bestehe in der Schaffung eines funktionierenden Tagesablaufes. Dazu gehöre auch, die Betreuten bei Bedarf morgens zu wecken und zur Schule zu bringen. Das Projektbüro am Karl-Marx-Platz dient dabei als zentraler Anlaufpunkt. BM