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Recht: Eheleute sollten sich gegenseitig Vorsorgevollmacht ausstellen

Recht

Eheleute sollten sich gegenseitig Vorsorgevollmacht ausstellen

Mit einer Vorsorgevollmacht setzt eine Person eine andere in das Recht, den eigenen Willen zu Einzelheiten der Pflege, zu Aufenthalt, Vermögensfragen und bei Behörden zu artikulieren, wenn sie - zum Beispiel im Krankheitsfall - nicht mehr geschäfts- und handlungsfähig ist. Die nächsten Angehörigen können diese Aufgabe nicht automatisch übernehmen. "Es ist ein Trugschluss zu glauben, der Ehepartner oder Lebensgefährte habe irgendwelche Vertretungsrechte", stellt Thorsten Detto, Anwalt und Vorstand der Stiftung Vorsorgedatenbank in Dresden, in der "Apotheken Umschau" klar. Die meisten Menschen wählen in ihrer Vorsorgevollmacht für diese Aufgabe nächste Angehörige - Kinder, Geschwister oder die Eltern. Eine Änderung ist in der Regel jederzeit möglich. Wer niemand in seinem Umfeld hundertprozentig vertraut, kann eine Betreuungsverfügung beim Betreuungsgericht hinterlegen.

Erziehung

Kinder besser nicht zu Freundschaften drängen

Haben Kinder nur wenige Freunde, sollten sich Eltern darüber keine Sorgen machen. Denn das bedeutet nicht zwangsläufig, dass der Nachwuchs unglücklich ist. Eingreifen müssen Eltern erst dann, wenn das Kind unter dem Alleinsein leidet und unzufrieden wirkt. Dann bietet es sich an, im Kindergarten oder in der Schule die Situation anzusprechen und Hilfestellung anzubieten. Das können zum Beispiel organisierte Spielnachmittage oder eine Anmeldung im Sportverein sein, so Experten in der Zeitschrift "Kinder". Auf keinen Fall sollten Eltern im Beisein des Kindes mit anderen darüber sprechen, dass es keine Freunde findet. Das kann am Selbstbewusstsein kratzen.