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Ernährung: Viele versteckte Kalorien in Kinderlebensmitteln

Ernährung

Viele versteckte Kalorien in Kinderlebensmitteln

In Kinderlebensmitteln verstecken sich Verbraucherschützern zufolge häufig viel mehr kalorienhaltige Zutaten als auf den ersten Blick erkennbar. Eltern sollten auf dem Etikett nicht nur auf Zucker achten, sondern auch auf andere süß machende Inhalte. Das sind laut Verbraucherzentrale Brandenburg zum Beispiel Glukose, Fruktose oder Milch- und Molkenpulver. Aber auch Dextrose, Traubenzucker, gezuckerte Kondensmilch, Karamellsirup, Fruchtsüße oder konzentrierte Fruchtsäfte zählen zu den heimlichen Dickmachern. In einer Analyse von 94 Kinderlebensmitteln stießen die Verbraucherschützer auf 15 verschiedene zuckerhaltige Zutaten. Im Schnitt fanden sie zwei bis drei Zuckerarten pro Produkt. So bestehen sowohl Magermilch- als auch Molkenpulver überwiegend aus Zucker und stecken in nahezu jedem dritten Produkt. Ähnlich kalorienreich ist die oft als "natürlich" beworbene Fruktose.

Gesundheit

Verheiratete Männer gehen bei Herzinfarkt schneller zum Arzt

Verheiratete oder in einer festen Partnerschaft lebende Männer gehen im Falle eines Herzinfarktes eher zum Arzt als alleinstehende Männer. Bei Frauen hat der Familienstand keinen Einfluss, wie aus einer Studie kanadischer Wissenschaftler hervorgeht. Die Forscher werteten die Daten von 4403 Personen aus Ontario aus, die einen Herzinfarkt erlitten hatten. Dabei ging es ihnen um den Zeitraum von den ersten Symptomen bis zur Einlieferung in die Notaufnahme. Knapp die Hälfte der Betroffenen (46,3 Prozent) kam innerhalb von zwei Stunden ins Krankenhaus, 73,6 Prozent innerhalb von sechs Stunden. Bezogen auf den Familienstand fiel den Forschern der überdurchschnittlich hohe Anteil verheirateter oder in einer Partnerschaft lebender Männer auf, die binnen sechs Stunden nach einem Herzinfarkt medizinisch behandelt wurden. Eine Erklärung dafür könne sein, dass Frauen in einer Beziehung oft die fürsorgende Rolle übernähmen und ihren Mann bei Beschwerden eher drängten, zum Arzt zu gehen als umgekehrt, so die Wissenschaftler.