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Studie: Gewalt gegen Frauen verändert Gene ihrer Kinder

Studie

Gewalt gegen Frauen verändert Gene ihrer Kinder

Häusliche Gewalt wirkt sich laut einer neuen Studie auf die Erbanlagen von Kindern im Mutterleib aus. Verhaltensauffälligkeiten und ein höheres Risiko für seelische Erkrankungen könnten dadurch ausgelöst werden, teilte die Universität Konstanz am Dienstag mit. Die bereits aus Studien mit Mäusen vermutete Annahme hätte ein Forscherteam erstmalig für Menschen nachweisen können. "Die genetische Ausprägung im Kind verändert sich, es entwickelt eine anfälligere Stressachse", erklärt Psychologe Thomas Elbert die Auswirkungen. Der Körper der Mutter signalisiere diesen Kindern, dass sie in einer bedrohlichen Umgebung aufwachsen werden. Die Kinder verhielten sich dadurch später ängstlicher und weniger neugierig, so der Forscher. Die Wissenschaftler konnten Genveränderungen bei zehn- bis 19-jährigen Kindern und Jugendlichen vorfinden, deren Mütter in der Schwangerschaft häuslicher Gewalt ausgesetzt waren.

Kommunikation

Immer mehr Senioren entdecken soziale Netzwerke für sich

Facebook & Co. sind auch für Senioren interessant, einen Boom gibt es nach Ansicht des Zukunftswissenschaftlers Horst Opaschowski in naher Zukunft aber nicht. "Rentner sind ,Trendner', wenn es um Lebensqualität geht. Bei technologischen Neuerungen aber kommen sie in der Regel erst mit Zeitverzögerung hinterher - und warten ab, bis die ersten Kinderkrankheiten neuer Produkte überwunden sind", sagt der Professor. Von einem rasanten Anstieg der Nutzerzahlen in Deutschland geht Opaschowski nicht aus. "Soziale Netzwerke haben auch im Seniorenmarkt ein Zukunftspotenzial. Es wird aber keine Explosion geben. Zu groß ist die Angst vor Datenmissbrauch."