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Sicherheit: Warnung vor Unfällen mit Lauflernhilfen

Sicherheit

Warnung vor Unfällen mit Lauflernhilfen

Eltern sollten für ihre Kleinkinder keine Lauflernhilfen kaufen, weil es damit zu schlimmen Unfällen kommen könne. Darauf weist die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder hin. Bei den Lauflernhilfen sitzen Kinder ab sechs Monaten in einem Sitz, der an einem Gestell auf Rollen befestigt ist. Kleinkinder können darin durch die Gegend laufen - zum Teil mit hoher Geschwindigkeit. Unfälle drohen, weil die Kinder über Türschwellen stolpern, die Treppe hinunter fallen oder mit gefährlichen Gegenständen in Berührung kommen.

Studie

Kinder im Auto der Großeltern sicherer als bei Eltern

Im Auto der Großeltern sind Kinder offenbar besser aufgehoben als in dem ihrer Eltern. Während frühere Untersuchungen meist ein höheres Unfallrisiko für ältere Fahrer ausgemacht hätten, habe eine Auswertung von Daten darüber, wo sich Kinder häufiger verletzten, das Gegenteil ergeben, erklärten die Autoren einer in der Zeitschrift "Pediatrics" veröffentlichten US-Studie. Im Wagen der Großeltern ist die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung um ein Drittel niedriger - möglicherweise weil diese entspannter seien, so die Wissenschaftler.

Senioren

Notärzte wünschen sich mehr Hausnotruf-Nutzer

Notärzte in Bayern haben sich für eine stärkere Nutzung von Hausnotrufsystemen ausgesprochen. Ältere seien nach einem Notfall zuhause oft hilflos, erklärte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der in Bayern tätigen Notärzte (agbn), Peter Sefrin. Durch einen über Knopfdruck auf einen Handsender oder automatisch abgesetzten Notruf könne jedoch der Haus- oder Notarzt rasch alarmiert und Leben gerettet werden. Leider lasse die Akzeptanz dieser Einrichtung aber zu wünschen übrig, sagte Sefrin.

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