Geldtipp

Einstieg ins Berufsleben - besser von Anfang an gut versichern

Wer jetzt die Schule abgeschlossen hat und sich um einen Ausbildungsplatz bemüht, hat bestimmt andere Sorgen als an eine Zeit zu denken, in der ihm das Arbeiten vielleicht nicht mehr möglich ist. Doch schon jetzt sind die Weichen zu stellen, um später einmal gut abgesichert zu sein.

Dabei werden jungen Leuten viele unsinnige Versicherungen aufgeschwatzt - die wichtigsten Policen sind wohl eine Krankenversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Wer älter als 25 Jahre ist oder mehr als 400 Euro im Monat verdient, muss sich selbst versichern. Spätestens 14 Tage nach Beginn des Ausbildungsverhältnisses muss sich jeder für eine Kasse entschieden haben.

Irgendwann kann der schlimmste Fall eintreten. Und für den Fall, dass man gar nicht mehr arbeiten kann, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig. Verbraucherzentralen warnen jedoch eindringlich davor, unflexible Verträge abzuschließen. Am besten seien Produkte, bei denen die Rate angepasst werden kann. Viele Angebote sind zudem mit hohen Kosten verbunden - hier lohnt der Vergleich.

Es zahlt sich aus, eine Police in jungen Jahren abzuschließen. Die Beitragshöhe richtet sich nämlich allem voran nach Alter und Zustand der Gesundheit. Verbraucherschützer raten, die Finger von Berufsunfähigkeits-Policen zu lassen, die als Zusatz zu kapitalbildenden Versicherungen angeboten werden. Weil zur Risikoabsicherung hier noch ein Sparanteil kommt, wird die Police für den Kunden teurer. Außerdem kann man nicht eine der beiden Komponenten ohne Schwierigkeiten kündigen, wenn man sich beispielsweise die Beiträge nicht mehr leisten kann.