FamilienNews

Partnerschaft: Besserverdienender bestimmt stärker über gemeinsames Geld

Partnerschaft

Besserverdienender bestimmt stärker über gemeinsames Geld

Rund zwei Drittel der Paare verwaltet sein Geld auf einem gemeinsamen Konto (68 Prozent). Allerdings profitieren beide Partner nicht gleichermaßen davon. "Wer mehr einzahlt, zieht auch den größeren Nutzen aus dem gemeinsamen Einkommen", erklärt Susanne Elsas, Sozialwissenschaftlerin in Bamberg. Sie hat auf Basis der Daten aus dem Sozio-oekonomischen Panel (SOEP) eine Studie zu dem Thema veröffentlicht. In ihrer Untersuchung zeigte sich, dass die Befragten umso zufriedener mit dem Haushaltseinkommen waren, je größer ihr Beitrag dazu war. "Offenbar wird die Verwendung des Einkommens den Präferenzen des Besserverdienenden angepasst", erklärt Elsas. Nur knapp jedes fünfte Paar hatte getrennte Konten (17 Prozent). In weniger als jeder zehnten Beziehung legen die Partner Teile ihrer Einkommen zusammen (8 Prozent). Noch seltener verwaltet ein Partner das ganze Geld und teilt dem anderen seinen Anteil zu (7 Prozent).

Umfrage

Männer und Frauen treiben andere Motive zum Sport

Männer, die sich mindestens einmal im Monat sportlich betätigen, verfolgen zum Teil ganz andere Ziele als regelmäßig aktive Frauen. Das zeigt eine Umfrage des Gesundheitsmagazins "Hausarzt-Patienten-Magazin". Demnach verspüren Männer deutlich häufiger (22,9 Prozent) Freude am sportlichen Wettkampf und Erfolg als Frauen (10,3 Prozent). Ebenso oft geben sportlich aktive Männer an, sich gerne körperlich zu verausgaben und an ihre Leistungsgrenzen zu gehen, während dies nur auf 9,7 Prozent der Frauen zutrifft. Das weibliche Geschlecht sportelt dafür umso stärker (32,2 Prozent), um abzunehmen und eine bessere Figur zu bekommen. Aus diesem Grund tun dies nur 14,2 Prozent der Männer. Wichtigstes Motiv ist jedoch mit jeweils 79 Prozent gleichermaßen häufig bei Männern und Frauen: "um fit und gesund zu bleiben". Für die Umfrage befragte die GfK Marktforschung Nürnberg knapp 2000 sportlich aktive Personen ab 14 Jahren.

Finanzen

Ab August höhere Umzugskosten steuerlich absetzbar

Ab dem 1. August können mehr Kosten für einen berufsbedingten Umzug von der Steuer abgesetzt werden. Der Pauschbetrag steige für Singles auf 641 Euro (bisher 636 Euro) und Verheiratete auf 1283 Euro (bisher 1271 Euro), erklärt der Bund der Steuerzahler in Berlin. Ziehen Kinder oder weitere Familienangehörige mit um, könne für diese Personen je 283 Euro (bisher 280 Euro) angesetzt werden. Benötigten Kinder aufgrund des umzugsbedingten Schulwechsels Nachhilfeunterricht, könnten diese Aufwendungen ab August bis zu einem Höchstbetrag von 1617 Euro pro Kind berücksichtigt werden. Bislang galt ein Höchstbetrag von 1603 Euro. Wichtig sei, dass die höheren Pauschalen nur gelten, wenn der Umzug nach dem 31. Juli beendet wurde. Ein Umzug sei beruflich veranlasst, wenn sich die Fahrzeit zwischen Wohnung und Arbeitsstätte erheblich verkürze, also sich die Fahrzeit für den Hin- und Rückweg insgesamt um mindestens eine Stunde reduziere.