Vorsorge

Studie: Frauen gesundheitsbewusster als Männer

Frauen sind deutlich gesundheitsbewusster als Männer. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeit und Technik in Gelsenkirchen.

Das Institut hatte im vergangenen Jahr bundesweit 1093 Deutsche zwischen 45 und 65 Jahren zu ihrer persönlichen Gesundheitsvorsorge befragt. Dabei identifizierten die Wissenschaftler fünf Präventionstypen: den "Gesundheitsbewussten" (34,2 Prozent), der neben körperlicher Bewegung auch einen gesunden Lebensstil pflegt, den "Ausgeglichenen" (6 Prozent), der gesteigerten Wert auf Entspannung legt, den "Allrounder" (9,8 Prozent), der neben körperlicher Bewegung und einem gesunden Lebensstil auch auf medizinische Vorsorge bedacht ist, und den "Passiven" (11,1 Prozent), der sich nur auf die medizinische Vorsorge beim Arzt verlasse, während sich der "Aktive" (38,9 Prozent) allein auf Sport und körperliche Bewegung konzentriere. Zu den sogenannten "Aktiven" zählen den Angaben zufolge mehr Männer als Frauen. Fast die Hälfte der befragten Männer, aber nur jede dritte Frau seien dieser Kategorie zuzuordnen. Deutliche Zusammenhänge gibt es laut Studie zwischen Präventionstypen und Haushaltseinkommen. Während in der Einkommensklasse unter 1500 Euro nur 27 Prozent dem gesundheitsbewussten Typ zuzurechnen sind, zählen bei den höheren Einkommen ab 4000 Euro fast 40 Prozent dazu.